Mannschaft Magazin

Wie der Vater so der Sohn?

Die US-amerikanische Sitcom «Modern Family» ist ein cleveres Beispiel dafür, wie amüsant es sein kann, mit Stolpersteinen in Vater-Sohn-Beziehungen zu spielen. Vor allem, wenn das Thema Homosexualität involviert ist. Dass es allerdings nicht immer derart respektvoll zugeht wie zwischen Mitch und Jay Pritchett, zeigt das reale Leben. In einer von Mannschaft durchgeführten Leserumfrage erklärten rund 38 % der über 450 befragten schwulen Männer, dass das Verhältnis zu ihrem Vater distanziert oder schwierig sei. Weitere 12 % gaben an, zu ihm bewusst keinen Kontakt zu haben. Handelt es sich hierbei nur um einen Zufallsbefund? Wir haben mit Söhnen, ihren Erzeugern und einem Experten gesprochen.

Papa, mein Papa

«Ich muss als Vater präsent sein», erklärt Dr. med. Alexander Cherdron. Der Arzt, Psychotherapeut, Psychoanalytiker und dreifacher Vater widmet sich in seinem Buch «Väter und ihre Söhne – Eine besondere Beziehung» (Springer-Verlag, 2017) der wechselseitigen Dynamik zwischen ebendiesen. «Allein

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