Mannschaft Magazin

Ugandas schwuler Botschafter

Als Michael im Jahr 2013 seinen Job im Vertrieb einer Brauerei verlor, geschah das nicht, weil er sich geoutet oder jemand ihn verraten hätte. Der Verdacht allein genügte seinem Chef – so erfuhr er es später von seinen Kollegen –, um seinen Mitarbeiter vor die Tür zu setzen.

Mit dem, was er damals verdiente, unterstützte er lange Zeit seine Familie: Seine Mutter und seine Grossmutter, bei der die beiden lebten. Michaels Oma kümmerte sich um ihre Tochter, die unter schwerem Rheuma und Arthrose litt. Als die beiden kurz nacheinander verstarben, widmete Michael seine Energie älteren Leuten in der Nachbarschaft, organisierte Fahrdienste und Ausflüge. Um das effektiv machen zu können, überlegte er sogar, von seinem Ersparten ein Auto anzuschaffen, zur Not mit einem Kredit. Doch dann verlor er seinen Job.

Nach dem Rausschmiss macht er sich selbstständig

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