Mannschaft Magazin

5 Mehr Megans, weniger Vorurteile

«Was haben sportliche Erfolge mit der sexuellen Orientierung zu tun?», fragte das deutsche Lesbenmagazin L.MAG 2016 und gab im Text gleich die Antwort: «Gar nichts! Deshalb ist es umso schöner, dass immer mehr Lesben und Schwule bei Olympia nicht mehr das Gefühl haben, das verstecken zu müssen». Die Tatsache, dass offen lesbische Spitzensportlerinnen immer selbstverständlicher werden, beweist auch die Präsenz des ersten verheirateten Frauenpaars in der olympischen Geschichte in Rio 2016. Helen und Kate Richardson-Walsh spielten gemeinsam im britischen Hockey-Nationalteam. Kate war die Spielführerin und meinte in einem Interview: «Es freut uns, wenn sich Menschen bei uns melden und sagen, dass unsere offene Art ihnen geholfen hat, sich mit ihrer eigenen Homosexualität zu befassen oder sich gegenüber ihren Eltern zu outen.» Auch die im Buch «Vorbild und Vorbild» porträtierte Profi›ssballerin Lara Dickenmann hätte sich in ihrer Jugend Personen im Sportkontext gewünscht, die offen

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