Beat German

Studio Insights: Sub Focus & Wilkinson Kollaboration auf legendärem Boden

Die beiden Drum & Bass-Schwergewichte Sub Focus (Nick Douwma) und Wilkinson (Mark Wilkinson) stehen bei vielen DJ-Festivals gemeinsam auf dem Billing. Nachdem sie beide bei Andy Cs RAM Records unterschrieben hatten, beschlossen sie 2017, ihre Talente zu bündeln und die Single „Take It Up“ zu veröffentlichen, was wiederum im gemeinsamen Debütalbum „Illuminate“ resultierte, das bis heute über sieben Millionen Mal gestreamt wurde.

Nach dem Erfolg des Albums beschloss das Duo, das Projekt in eine aufwendigere und experimentellere Richtung zu lenken. Angetrieben vom Wunsch, „echte“ Instrumente aufzunehmen und mit einem ausgewählten Team von Sängern, Produzenten und Session-Musikern zusammenzuarbeiten, mieteten Douwma und Wilkinson die Real World Studios von Peter Gabriel in Wiltshire. Das Ergebnis sind die Single „Just Hold On“ sowie das kommende Album „Portals“.

Beat / Wie habt ihr euch kennengelernt? Wir können uns vorstellen, dass sich eure Wege ziemlich oft gekreuzt haben.

Nick Douwma / Ich kann mich nicht erinnern, wann wir uns das erste Mal getroffen haben, aber es war mit ziemlicher Sicherheit irgendwo bei einem Auftritt. Es könnte nach einem der EDC-Festivals in Las Vegas gewesen sein. Wir sind beide auf dem gleichen Label untergekommen, RAM Records, wodurch wir gewissermaßen verwandt sind.

Mark Wilkinson / Ich habe immer zu Nick und seinen Produktionen aufgeschaut. Als ich bei RAM unterschrieb, erinnere ich mich, dass Andy C zu mir sagte, dass dies das Klangqualitätsniveau war, das ich erreichen müsse. Wir haben angefangen, uns mehr zu sehen, und sind schließlich 2017 zusammen ins Studio gegangen.

Nick Douwma / Die Resonanz auf unsere Zusammenarbeit schien wirklich positiv zu sein, nachdem wir einen Track namens „Take It Up“ gemacht hatten. Dann haben wir beschlossen, die Kooperation auf ein längeres Projekt auszudehnen.

Beat / Wie kam es ganz ursprünglich zu der Zusammenarbeit?

Mark hatte mit Dimension an einem Track namens „Rush“ gearbeitet, dann habe ich wiederum mit Dimension an einem anderen Track gearbeitet. Alle in der Szene begannen sich ein bisschen mehr zu öffnen. Davor gab es definitiv eine gewisse Zurückhaltung was eine Zusammenarbeit angeht. Dabei ist es vorteilhaft, weil es erfrischend ist, zur Abwechslung mal Feedback von jemand anderem zu bekommen, nachdem wir beide lange Zeit Solo-Produzenten waren.

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