Mannschaft Magazin

Kehinde

«Ich würde so gerne arbeiten, ich liebe es zu arbeiten!»

Kehinde sitzt in ihrem gut 15-Quadratmeter-Zimmer in Allershausen bei München. Das Zimmer ist klein, mit wenig Mitteln, aber liebevoll eingerichtet und damit ein deutlicher Kontrast zu ihrem alten Leben. Ihre schwarzen Haare sind zu kurzen Dreadlocks gedreht und fallen ihr vereinzelt ins Gesicht. Ihre positive und offene Art ist sofort ansteckend. Doch hinter dieser energievollen Person verbirgt sich eine Lebensgeschichte, die mehr von Leid als von Leben geprägt ist. Sie streicht ihre lockere Hose an beiden Beinen bis zum oberen Schienbein nach oben. Zum Vorschein kommen tiefe Brandnarben. Narben, die eine

Sie lesen eine Vorschau. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen.