Mannschaft Magazin

«Ich muss mich nicht mehr über die Meinung anderer definieren»

«Erst wenn ich die komplette Kontrolle habe, fühle ich mich frei.»

Monsieur Dolan, Sie galten lange als das Wunderkind des internationalen Kinos, inzwischen sind Sie allerdings auch schon über 30. Nicht dass man Ihnen das ansieht...

Oh, danke. Das Interview fängt ja gut an, gefällt mir. Aber was soll ich sagen? Ich pflege meine Haut, darüber hinaus habe ich kein Geheimrezept gegen das Altern.

Tritt man Ihnen zu nahe, wenn man Sie als eitel bezeichnet?

Nein, natürlich ist es mir wichtig, wie ich aussehe. Und wie ich mich ansehe. Ich fand mich mein Leben lang zu klein, das ist ein riesiger Komplex von mir. Deswegen wollte ich immer wenigstens gut aussehen (lacht). Und das hat nichts mit meiner Arbeit als Schauspieler zu tun, auch wenn man natürlich nicht leugnen kann, dass Jugend und gutes Aussehen für die Menschen, die darüber entscheiden, welche Filme überhaupt gedreht werden, eine wahnsinnig grosse Rolle spielen.

Sie standen schon als Kind vor der Kamera und natürlich immer wieder auch in einigen Ihrer eigenen Regiearbeiten. Zuletzt

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