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Systemblitze & Zubehör

TIM HERPERS

Test & Technik

Erst kürzlich tauchten Systemblitze in den Nachrichten auf. Im Rahmen der Black-Lives-Matter-Bewegung und der damit verbundenen Rassismus-Debatte wurden immer mehr Stimmen laut, die Bezeichnungen „Master“ und „Slave“ (engl. für Sklave) zur Steuerung der Systemblitze durch Alternativen wie „Sender“ und „Empfänger“ zu ersetzen. Nikon hat sich bereits in den Anfängen der Nullerjahre dazu entschieden. Canon folgte erst 2017. Wer ältere Geräte besitzt, soll die Menübezeichnungen durch Firmware-Updates anpassen können.

Aber kommen wir von dieser erfreulichen Umbenennung doch einmal zu den grundlegenden Eigenschaften eines Systemblitzes: Im Gegensatz zu Aufklappblitzen bieten Systemblitzgeräte eine deutlich größere Blitzfläche und mehr Flexibilität aufgrund eines frei beweglichen Blitzkopfes. Außerdem sind Systemblitzgeräte leistungsfähiger als Aufklappblitze.

Die Blitzleistung wird mit der Leitzahl angegeben. Handelsübliche Systemblitzgeräte (mit rund um Leitzahl 40) reichen für den Fotografenalltag völlig aus. Die Blitzleistung verhält sich quadratisch zur Blitzreichweite: sprich, bei doppelter Entfernung kommt nur noch ein Viertel der ursprünglichen Blitzleistung beim Motiv an. Um Blitzgeräten mit wenig Energie mehr Reichweite zu verleihen, kann die Lichtempfindlichkeit erhöht werden. Ein vierfacher ISO-Wert ermöglicht eine doppelte Distanz zwischen Blitzgerät und Motiv.

Automatische Lichtmessung

Im Gegensatz zu einfach ausgestatteten Studioblitzgeräten bieten viele Systemblitzgeräte hilfreiche Automatiken

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