Bücher Magazin

GRÜN UND GECHILLT

Die Frage der Stunde: Gab es für Sie eine große Umstellung seit März?

Ich bin ja immer im Homeoffice, für mich hat sich nichts geändert, außer dass alle Lesungen und Veranstaltungen ausgefallen sind. Ich hatte mit Schauspielern eine neue Olchi-Geschichte fürs Theater vorbereitet, eine inszenierte Olchi-Lesung mit viel Musik. Wir wollten mit den Kindern Lieder singen und spielen, und auf dem Beamer lustige Bilder zeigen. Das ist schon sehr schade. Es fehlt mir der Kontakt zu den Kindern, die meine Bücher lesen. Zum Glück bekomme ich aber immer noch Briefe.

Briefe oder E-Mails?

Beides. Am liebsten sind mir die handgeschriebenen Briefe und Zeichnungen. In meinem Briefkasten liegt oft Olchi-Post, da schicken mir die Kinder Bilder oder stellen Fragen. Ich schreib ihnen immer zurück, immer persönlich und angepasst. Sie bekommen auch eine Autogrammkarte oder ein kleines Olchi-Geschenk.

Das ist ja toll! Was fragen die Kinder denn so?

Ja, was fragen die so … Wart mal, hier liegt einer ihrer Briefe. Warum sind die Olchis so stark? Wie viele Zähne haben sie? Müssen die Olchis aufs

Sie lesen eine Vorschau. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen.

Mehr von Bücher Magazin

Bücher Magazin3 min gelesen
Dvd-tipp
Frankreich in den 1960er Jahren. Die begabte Literaturstudentin Anne (Anamaria Vartolomei) erfährt, dass sie schwanger ist. Sie fleht den Arzt an, ihr zu helfen, die Schwangerschaft zu beenden. Aber Abtreibung ist in Frankreich verboten, sie wird mit
Bücher Magazin1 min gelesen
Matthias Arnold
Mit M. Rosenberg, S. Ziesmer u.a. Leo und die Wikinger, Teil 2“ ist ein gelungener Abschluss des Wikinger-Themas und nimmt den Hörer mit vor die Tore von Paris, denn sogar hier sind die Wikinger damals eingefallen. Die Mischung aus gut recherchiertem
Bücher Magazin1 min gelesen
Sasha Filipenko
Übersetzt von Ruth Altenhofer In seinem letzten Roman hat er Alexander Lukaschenko als Tyrannen vorgeführt. In seine Heimat Belarus kehrt Sasha Filipenko seit 2020 nicht mehr zurück, auch nicht nach Russland, wo er 15 Jahre lang mit seiner Familie ge