iPhone & iPadLife

Von der Kunst des Weglassens

Apple selbst bezeichnet die Apple Watch SE in wie üblich „bescheidenen“ Worten als „die ultimative Kombination aus Funktion, Design, Preis und Leistung“. Und hat – so viel sei vorweggenommen – damit ein gutes Stück weit Recht. Die Mittelklasse-Smartwatch sieht auf den ersten Blick nicht nur aus wie eine Apple Watch Series 6, sie bietet auch den größten Teil derer Funktionalität. Erst der zweite Blick zeigt, wie Apple den Preis auf unter 300 Euro drücken konnte.

Aufs Wesentliche reduziert

Die Apple Watch SE enthält ihrem Preis zum Trotz mitnichten Technik von gestern. Ganz im Gegenteil integriert die für Apple-Verhältnisse günstige Smartwatch sogar einige Komponenten der deutlich teureren Series 6; etwa denselben Beschleunigungssen-sor und den neuen, kontinuierlich Daten liefernden Höhenmesser. Mit der Apple Watch Series 4 eingeführte Funktionen wie die Sturzerkennung und die App zur Messung des Geräuschpegels stecken ebenfalls in Apples Smartwatch für Preisbewusste.

Um den Einstiegspreis auf knapp unter 300 Euro drücken zu können, hat Apple an anderer Stelle den Rotstift angesetzt. Auf das 2019 eingeführte Always-on-Display zur dauerhaften Anzeige der Uhrzeit muss der Käufer hier ebenso verzichten wie auf das Elektrokardiogramm (EKG), das Oximeter und den neuesten Prozessor. Doch Hand aufs Herz: Wer benötigt und nutzt all diese Funktionen wirklich?

Die SE setzt auf einen zur Apple Watch Series 4 vergleichbaren

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