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Nier Replicant Androiden, Drachen und Atombomben – Die schräge Geschichte der Spielwelt

Früher Geheimtipp, heute Kult-Klassiker:

Mit dem Überraschungserfolg von Nier Automata gelang der Rollenspielreihe des exzentrischen Directors Yoko Taro endlich der verdiente Durchbruch. Trotzdem dürften die wenigsten neuen Fans wissen, wo das schräge Universum seinen Anfang nahm und wie die Spielwelt zu dem wurde, was sie ist. Zeit für etwas Geschichtskunde!

REPORT | Yoko Taro, Creative Director und Drehbuchschreiber des Drakengard- und Nier-Universums, ist im Gamingsektor das, was etwa Christopher Nolan in Hollywood ist: ein Autor, der seine unkonventionellen Ideen noch relativ frei von strikter Zielgruppenorientierung und den Anweisungen biederer Vorgesetzter verwirklichen kann. Entsprechend gehören die Werke unter der Regie des Mannes, der in der Öffentlichkeit ausschließlich maskiert auftritt, selbst für japanische Verhältnisse zu den bizarrsten, aber auch interessantesten Games der letzten Jahre.

Grund genug für uns, anlässlich der nun erscheinenden Neuauflage von Nier Replicant, einen kurzen Streifzug durch Yoko Taros schräges Universum zu wagen. Vom abgrundtief düsteren Drakengard

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