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Wie auf Film

Es ändert sich langsam etwas bei den Programmen zur RAW-Bearbeitung. Immer mehr davon legen Wert auf eine natürlichere Wirkung der Bilder, wie man es von analogem Filmmaterial kennt.

Vor einigen Jahren erschien bei Dark- table ein Modul namens Filmic, das mehr oder weniger gut das Belichtungsverhalten analoger Filme simuliert. Mittlerweile hat Filmic-RGB das ursprüngliche Modul ersetzt und erledigt die Aufgabe noch deutlich besser. Bis vor Kurzem war Dark- table mit diesem Modul ziemlich einzigartig, auch wenn Rawtherapee schon seit einiger Zeit versucht, Filmbelichtungskurven zu simulieren.

Der RAW-Konverter Filmulator ß geht diesen Weg konsequent. Er unterstützt ausschließlich dieses Verhalten, dafür aber in sehr weitreichender Weise. Das Ergebnis ist ein fast schon als minimalistisch zu bezeichnendes Tool, das zwar nur wenige Funktionen anbietet, die dafür aber in ganz besonderer Art. Das ganze Programm orientiert sich an der Praxis und folgt der Maxime „weniger ist mehr“.

Der Praxisbezug zeigt sich schon in den drei Komponenten oder Modi, die der Filmulator bereitstellt:

Import: Bilder von der Speicherkarte oder aus Verzeichnissen importieren.

Organisieren: Importierte Bilder in Ordner einer vordefinierten Struktur speichern (oder auch nicht) und bewerten.

• Bilder bearbeiten. Besonders beim letzten Part, also dem Belichten, greift der Minimalismus. Statt viele verschiedene Werkzeuge für dieselbe Aufgabe bereitzustellen, wie es die meisten RAW-Konverter machen, hält sich Filmulator

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