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Big-Navi Wakü-Roundup

Ende 2020 gelang AMD mit Navi 21 wieder der Anschluss an die Spitzenklasse der (Spieler-)Grafikkarten und damit auch die Rückkehr zu Spitzenleistungsaufnahmen. 300 Watt und mehr machen die Anschaffung einer Wasserkühlung für die aktuelle GrafikkartenGeneration lukrativer denn je.

Even bigger Navi

Dass sich der Hardwaremarkt aktuell in einer turbulenten Lage befindet und sich Nachfrage und Angebot nur begrenzt decken, scheint auch für renommierte Wasserkühlungshersteller zu gelten. Zumindest können wir uns nur so die (teilweise noch immer laufen de) lange Entwicklungsphase passender Kühlblöcke von etablierten Größen wie Aquacomputer oder Watercool erklären. Ein halbes Jahr mussten wir nach Erscheinen der Karten warten, ehe wir uns mit in der Summe sieben, zum Teil brandneuen Kühlern an eine Marktübersicht wagen konnten.

Wie beim Generationenwechsel üblich, hat sich nämlich auch das Referenzdesign der AMD-Grafikkarten gegenüber der letzten Navi-Generation deutlich verändert. So flankieren neuerdings auf beiden Seiten (Spannungs-)Wandler die GPU. Auch der Big-Navi-Chip (520 mm²) hat nicht nur bei der Größe gegenüber der RX-5700-Serie (251 mm²) zugelegt, sondern setzt gemeinsam mit den acht GDDR6-Speichermodulen auch bis zu 255, mit Treiber-Tuning gar 293 Watt Energie um („TGP“). Ein Neudesign der Wasserkühler war demnach für die Wasserkühlungshersteller unumgänglich.

Wie immer sind auf der Suche nach einem passenden Wasserkühler abweichende Platinen-Layouts zu berücksichtigen. Einige Hersteller wie etwa Alphacool, EK Water Blocks oder Bykski bieten bereits Fullcover-Kühler für einzelne Custom-Platinen an. Sollten Sie eine eben solche besitzen und einen Umbau auf Wasserkühlung planen, werfen

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