Geheime Elite: Die reichsten NPCs in World of Warcraft

Die Flure von Schloss Nathria sind nur noch mit Schatten und Echos gefüllt. Ab und zu schlurft ein kleiner Gräber durch die Gänge und kehrt einen Haufen zerstörter Ausrüstungsgegenstände in eine Ecke oder wischt einen Blutfleck vom Boden. Außen am Gebäude flattern grellgelbe Absperrbänder im Wind, auf denen groß die Worte „Baustelle“ und „Unter neuer Führung“ zu lesen sind. Eine kleine Abenteurergruppe aus Schlachtzug-willigen Neulingen steht frierend vor dem Eingang und flüstert leise. Der Türschlitz wird mit einem plötzlichen Knall zurückgeschoben und entringt der versammelten Newbie-Mannschaft ein kollektives Quieken. Ein paar missmutiger Gräber-Augen stiert aus dem Schlitz. „Was? Wasn los? Hier ist zu, Kollege!“
Der Paladin der Gruppe tritt unsicher vor die Tür und wedelt mit einer Eintrittskarte. Hinter der Tür ist ein hohles Seufzen zu hören. „Schlachtzugfinder, hm? Wollter nur die Geschichte abgreifen, wa?“ Schritte entfernen sich und die raue Stimme brüllt „Dobb, zieht die Denathrius-Puppe auf, wir haben hier i-Dötzchen, die was erleben wollen! Nein – nein, nicht die große böse, nimm die aus Pappe und Glitter! Ja genau, das kleine Ding für Kinder und Vegetarier!“ Schlurfende Schritte nähern sich der Tür und das Portal schwingt auf. Eine winzige Gestalt, die dem gepanzerten Paladin gerade einmal bis zum Knie reicht, rückt ihre speckige Lederkappe zurecht. Ihr Mund ist mit Zähnen gefüllt, die so schief sind, dass sie aussehen, wie eine zertrümmerte Klaviertastatur. „Okay, packt eure kleinen Party-Schwerter aus und tretet ein. Ihr müsst die Schattenlande retten, Denathri- us ist ein übler Halunke und so weiter und so fort...“
Das missmutige Gebrummel des Gräbers endet erst, als er die Gruppe an einem kleinen Amboss vorüberführt. Hinter dem Amboss ist ein großer heller Fleck auf dem Boden
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