NaturApotheke

Weißdorn – der Weg zum eigenen Herzen

Omas Hausmittel

Strahlend weis dein Blutenkleid Nimmst du uns das Herzensleid Deine Beeren rot wie Blut Schenken uns frischen Lebensmut Dornenbewehrt und hart dein Holz Schutzt uns vor Finsternis und Stolz In dir ist Ruhe und Gelassenheit Du Traumbaum fur die Lebenszeit!
GUDRUN DIETA WALCHER

in früherer Zeit wurde der Weißdorn gern als Begrenzung der Weideflächen und Felder gepflanzt. Noch heute findet man am Waldesrand oft Hecken aus Weißdorn, Eiche, Berberitze, Schlehdorn, Brombeere, Heckenrose, Schneeball und Eschen. Diese beinahe undurchdringlichen Hecken boten Schutz vor wilden Tieren und feindlich gesonnenen Mächten. Heute finden in diesem Gestrüpp zahlreiche Tier- und Vogelarten Nistplatz und Nahrung, darunter wächst ungestört eine Vielzahl von Heilkräutern.

MYTHOLOGIE & LEGENDE

Der als Hagedorn, Zaundorn oder auch Heckendorn bekannte Weißdorn war Aufenthaltsort der sogenannten Hagesuzza – der Heckensitzerin oder Zaunreiterin – der „Hexe“. Das waren meist alte, kräuterkundige Frauen, die unter diesen Hecken eifrig Heilpflanzen, Beeren und

Sie lesen eine Vorschau. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen.

Mehr von NaturApotheke

NaturApotheke2 min gelesen
Von Der Freude, Großeltern Zu Sein
Als Vollzeit berufstätige Mutter von drei Kindern war ich glücklich über die Hilfe meiner Mutter. So manche lange Rekonvaleszenz oder Ferienzeit der Kinder hat sie mir erleichtert. Und jedes Mal war ich erstaunt, wie widerspruchslos bei meinen Eltern
NaturApotheke11 min gelesen
Kinder Und Jugendliche – Die Neue Generation
Gesund bleiben durch Vorbeugen Erwachsene haben oft ganz bestimmte Erwartungen an ihre Kinder und legen dabei ihre eigenen Erfahrungen und Wertvorstellungen zugrunde. Die Kinder sollten irgendwann auf eigenen Füßen stehen, selbst eine Familie gründen
NaturApotheke2 min gelesen
Zeit für Rituale
Gerade wenn scheinbar keine Zeit für nichts bleibt, ist es Zeit für ein Ritual. Vielleicht auch für ein neues. Starten Sie mit etwas, das Sie gern machen und sowieso schon tun. So lässt sich etwa das kleine morgendliche Innehalten beim Genießen des T