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Test: Behringer RD-9

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis Behringers Hommage an den Techno- Klassiker Roland TR-909 es von der Ankündigung über diverse Prototypen bis hin zur Serienreife geschafft hat. Zum Vergleich: Der nur wenig früher angekündigte TR-808 Nachbau namens RD- 8, ist bereits seit zwei Jahren lieferbar und erscheint parallel zur RD-9 schon in der verbesserten zweiten Auflage. Beide Modelle ähneln sich im Übrigen sowohl vom Design als auch von den Funktionen her deutlich mehr als es die Originale von Roland taten. Denn die RD-9 bietet ebenfalls die zusätzlichen Funktionen der RD-8 wie Filter, Transienten-Designern und flexibleren Sequenzer. Klanglich hat Behringer aber viel Wert auf höchstmögliche Originaltreue gelegt, und dies ist – so viel vorweg – auch zum Großteil überzeugend gelungen. Ob sich das Warten gelohnt hat, haben wir an einem der ersten gelieferten Modelle getestet.

Techno-Klassiker

Zum Vorbild Roland TR-909 muss man wohl nicht mehr viel sagen: Kein anderes Instrument hat die Techno-Welle in den frühen 90er-Jahren mehr geprägt als der Hybrid-Drumcomputer mit seiner Mischung aus analoger Power und durchsetzungsfähigen Samples, und auch aus House-, Hardcore-, Dance- und Pop-Produktionen ist die 909 nicht wegzudenken.

Zusätzliche Funktionen

Behringer präsentiert aber keinen reinen Nachbau, sondern

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