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Reichlich verstimmt

Wie die Audacity-Entwickler die Open-Source-Gemeinde verärgern

Am 30. April 2021 begann ein kalifornisches Unternehmen eine Reise, in dessen Verlauf es in zahlreiche Fettnäpfchen trat: An diesem Tag übernahm die Muse Group offiziell federführend die Weiterentwicklung von Audacity 1. Mit dem Open-Source-Programm lassen sich Audiodateien unkompliziert schneiden, arrangieren und bearbeiten. Vor allem im Bildungsbereich und bei Podcastern hat das Werkzeug zahlreiche Liebhaber gefunden. Viele Entwickler unterstützten zudem das Projekt in ihrer Freizeit.

Musikalische Linux-Anwender kannten die Muse Group bis dato vor allem durch Musescore. Die Software zum Erstellen von Notenblättern steht wie Audacity unter einer quelloffenen Lizenz 2. In einer Stellungnahme versicherte das Unternehmen aus San Francisco auch nachdrücklich, dass Audacity für immer frei und quelloffen bleiben werde. Darüber hinaus wollte man eng mit der Community zusammenarbeiten. Doch genau dieser Nutzergemeinde rollten sich schon kurze Zeit später die Zehennägel hoch.

Plaudertasche

Die Audacity-Entwicklung verläuft

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