Falstaff Magazin Österreich

»EIN NARR, DER NICHT GENIESST«

Mit 37 Jahren beschloss Gioachino Rossini, sich »den wichtigen Dingen im Leben« zu widmen: und meinte damit der Feinschmeckerei. Verdient hatte der Komponist bis dahin längst genug. Er konnte es sich leisten, einmal in Paris und dann wieder in Bologna nichts zu tun. Seine zweite Frau, Olympe Pélissier, genoss das bequeme Leben mit dem Maestro, erkannte aber auch dessen Schattenseiten. So schrieb sie etwa an den gemeinsamen Freund Hector Couvert: »Wir sind krank, mein lieber Couvert, sei es vom allzu vielen Essen, sei es von der Langeweile. (…) Ja, mein Freund, der Maestro und ich, wir leben, um zu essen (…), und diese Aufgabe erfüllen wir gewissenhaft.«

Doch zu Rossinis Anfängen: Bereits mit 18 Jahren hatte der 1792 in Pesaro geborene Sohn eines Musikers und einer Sängerin ein beachtliches Werk geschaffen. Seine zweite Oper, »La cambiale di

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