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Fette Beats

Keine Digital Audio Workstation oder kurz DAW kann alles. Dennoch liegt Reaper im Rennen um den größten Funktionsumfang auf den vorderen Plätzen. Die Software ist extrem umfangreich, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Gerade Neulinge in der Audiowelt tun sich schwer, Reaper zu durchschauen, denn mit den vielen Funktionen geht eine gewisse Unübersichtlichkeit in den Menüs und Fenstern einher.

Nachdem sich Cockos, das Entwicklerstudio hinter Reaper, lange gegen eine Linux-Version gewehrt hatte und stattdessen auf den durchaus brauchbaren Einsatz via Wine verwies, kam recht unverhofft mit dem Release von Reaper 6 eine Unsupported Alpha für Linux dazu. Beim Erscheinen eines Minor-Releases avancierte sie dann sang-und klanglos zur offiziellen Version, neben den Spielarten für Windows und MacOS.

Cockos macht generell keine Werbung in eigener Sache – auch ein Grund für den geringen Preis von Reaper. Eine normale Lizenz kostet 60 US-Dollar; wenn Sie über 20 000 US-Dollar damit im Jahr verdienen, fallen für die identische Programmversion 225 Dollar an. Eine Lizenz gilt für zwei Major-Versionen. Kaufen Sie also jetzt Reaper 6, erhalten Sie später auch Reaper 7. Vor dem Erwerb besteht die Möglichkeit, das Programm ohne Einschränkungen oder Newsletter-Pflicht 60 Tage zu testen.

Fette Beats für Linux

Die Linux-Version unterstützt VST, VST3 und LV2-Plugins sowie Alsa, Pulseaudio und Jack. Auch Pipewire ist prinzipiell kompatibel, unterliegt aber einigen Eigenheiten. Die Oberfläche der Software wirkt eher rudimentär: viel Text, wenig Effekte oder unnütze Elemente. Auch deswegen benötigt das Programm sehr wenig Ressourcen. Gerade mal rund 100 MByte schaufelt die

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