PCGH

Wolkige Benebelung

Es gibt Rendertechnologien, die eher unterschwellig wahrgenommen werden. In diesem spezifischen Fall wollen wir uns für den sechsten Teil unserer Reihe „Grafikeffekte erklärt“ mit eher diffusen volumetrischen Effekten auseinandersetzen, oder präziser: mit der mannigfaltigen Darstellung von Nebel und Wolken in aktuellen Spielen.

Simple Anfänge

Nebel in Computerspielen gibt es bereits seit geraumer Zeit, allerdings haben sich die Technologien und auch die Absicht hinter dem Einsatz über die Jahre und Jahrzehnte drastisch geändert. In früheren Zeiten diente Nebel insbesondere dazu, die in 3D-Spielen stark begrenzte Sichtweite zu kaschieren. Ein bekanntes Beispiel wäre etwa der Anfang 1997 erschienene N64-Klassiker Turok, der die damals sehr beeindruckende Grafik durch eine stark beschränkte Renderdistanz sowie in dichten Dunst gehüllte Levelgeometrie erkaufte. Viele andere Spiele nutzten eine vergleichbare Form dieses „Distanznebels“, eine grundsätzlich relativ simple Technologie, die einfach eine bestimmte, feste Nebeldichte in Form einer Variable vorgibt und diese mit der Distanz multipliziert – der Nebel wird mit zunehmender Entfernung also linear dichter.

Sie lesen eine Vorschau. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen.

Mehr von PCGH

PCGH4 min gelesen
Leserbriefe
UEFI-Updates bei Asrock-B450-Boards? Mit Interesse habe ich den Artikel zu den UE- FI-Updates in der PCGH 02/22 gelesen. Ich habe ein paar Fragen zu den verwendeten Komponenten. Wir haben hier zu Haus zwei Konstellationen: | Asrock B450M Pro 4 & Ryze
PCGH7 min gelesen
Die Redaktion
Chefredakteur | tb@pcgh.de | Aufgabengebiete: Heft, Website, Mädchen für alles PC aktuell: Ich versuche, mich aktuell in das Thema Video-Editing einzufuchsen. Eigentlich fotografiere ich bisher nur, aber so langsam komme ich auf den Geschmack. Mein g
PCGH8 min gelesen
Geforce RTX 3050 im Test
Auf dem Datenträger der DVD-Heftversion finden Sie nicht nur ein Video mit unseren Test-Fazit zur Geforce RTX 3050, sondern außerdem zahlreiche Bilder – mit und ohne Kühler, teilweise sogar Wallpaper-tauglich (wie das Aufmacherfoto oben). • Geforce R