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DIE GESCHICHTE DER POKÉMON REMAKES

NOSTALGISCHE NEUVERMARKTUNG

2021 feiert Pokémon sein 25-jähriges Jubiläum und die Videospiel-Reihe hat trotz ihres beträchtlichen Alters nichts an Bedeutung verloren. Im Laufe der Zeit veröffentlichten Game Freak und die Pokémon Company zahlreiche Titel, die aufgrund technischer Limitationen meist einige Jahre später zeitgemäße Neuauflagen erhielten. Nachdem Generation 1 bis 3 die Remake-Behandlung genießen durften (die 1. sogar gleich zweimal), ist nun endlich auch die 4. Generation an der Reihe. Ende des Jahres erscheinen nämlich Pokémon Strahlender Diamant und Leuchtende Perle. Was wir erwarten dürfen und wie sich die bisherigen Remakes im Vergleich zu den Originalen geändert haben, nehmen wir in diesem Special deshalb genauer unter die Lupe.

DIE KANTO-REGION

POKÉMON ROT, BLAU UND GELB (1. GENERATION)

Die ersten Titel des erfolgreichsten Medien-Franchises der Welt erscheinen am 5. Oktober 1999 in Europa und bringen den Hype mit, den Spieler schon 1998 in Amerika und Australien sowie 1996 in Japan erlebt haben. Pokémon Rot und Blau, ein Jahr später gefolgt von Pokémon Gelb, legen den Grundstein für die beliebte Videospielreihe und rufen viele Konzepte ins Leben, die sich im Rahmen der Spiele bis heute kaum oder nur vorübergehend geändert haben. Als JRPG-Urgesteine sind sie für viele Fans noch immer die beliebtesten Titel der Reihe und so ist es wenig verwunderlich, dass sie wenige Jahre später bereits Neuauflagen erhalten.

POKÉMON BLATTGRÜN UND FEUERROT (3. GENERATION)

Die ersten Remakes und somit die Spiele, die einen Trend der Nostalgie-Wiederbelebung auslösen, sind Pokémon Feuerrot und Blattgrün. In Europa erblicken die Editionen am 1. Oktober 2004 das Licht der Welt, fünf Jahre nach den Originalspielen Pokémon Rot und Blau. Bereits die Verpackungen machen einen deutlichen Unterschied: Zwar ziert erneut Glurak das Cover der (feuer-)roten Edition. Statt Turtok prangt auf der nun nicht mehr blauen, sondern (blatt-)grünen Edition aber Bisaflor. Die beiden Remakes orientieren sich also an den nur in Japan erschienenen Titeln Pokémon Rot und Grün, die bei uns dann minimal überarbeitet als Rot und Blau veröffentlicht wurden.

Die nächste große Änderung fällt schon wenige Minuten nach Spielstart auf: Spieler können nun auch einen weiblichen Charakter wählen. Die neue Protagonistin trägt den Namen Leaf und ist der dritte weibliche Hauptcharakter, nachdem Pokémon Kristall dieses Feature eingeführt und Rubin und Saphir es übernommen haben.

Feuerrot und Blattgrün erscheinen ein Jahr nach Rubin und Saphir und ebenso wie die Abenteuer in der Hoenn-Region für den Game Boy Advance. Damit gehören die Remakes zu der 3. Generation und übernehmen die dort zahlreich eingeläuteten Änderungen und neuen Mechaniken. Die gravierendsten Neuerungen betreffen die Taschenmonster selbst: Jedes der Pokémon erhält eine Fähigkeit sowie ein Wesen, das einen der sechs Statuswerte um 10% erhöht, während es einen anderen um 10% verringert.

Grafisch orientieren sich Feuerrot und Blattgrün ebenfalls an Rubin und Saphir, womit die Remakes nicht nur Farbe bekommen, sondern auch um einiges

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