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Grub auf UEFI- und BIOS-Systemen einrichten und reparieren

Nach dem Einschalten steht ein Computer vor einem Henne-Ei-Problem. Eine CPU kann lediglich den ihr vorgelegtenProgrammcode ausführen, sonst nichts. Um den aber von der Festplatte zu lesen, braucht man erst einmal Programmcode: einen Treiber für die Plattenhardware.

Die Lösung des Problems liegt in einem vom Mother board in einem ROModer Flash-Chip vorgehaltenen Startprogramm. Bis etwa 2012 hieß diese Software BIOS (Basic Input/ Output System). Seither übernimmt das sogenannte UEFI (Unified Extensible Firmware Interface) die Aufgaben des BIOS: Es initialisiert die Boot-Festplatte, Tastatur und Grafikkarte und startet schließlich einen betriebssystemspezifischen Bootloader von der Festplatte.

Mehrspurig

Das BIOS übergab einfach den Inhalt des ersten Blocks der zum Booten gewählten Festplatte (Master Boot Record) an die CPU. Jedes System installierte dort den Startcode seines eigenen Bootloaders und überschrieb zwangsläufig einen bereits vorhandenen. Auf neueren UEFI- Systemen ersetzt eine kleine Partition mit dem auch von Linux unterstützten Dateisystem FAT32 den Master Boot Record. Abbildung 1 zeigt ein Beispiel für deren Inhalt.

Dort können mehrere, dann erscheint in der Standardeinstellung noch einmal ein Auswahlmenü, dessen Standardeintrag erst nach acht Sekunden startet.

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