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25 JAHRE COMMAND & CONQUER: ALARMSTUFE ROT

chtzeitstrategie ist noch lange nicht tot! Das bewiesen zuletzt die überaus erfolgreichen Launches von Age of Empires 4 oder Command & Conquer: Remastered im Jahr 2020. Doch die Euphorie früherer Zeiten ist vorüber. Mitte der 1990er-Jahre entfachten Meilensteine wie Warcraft, Age of Empires und vor allem Command & Conquer einen wahren Run auf das Echtzeitstrategie-Genre. Basisbau, Armeen rekrutieren, Ressourcen sammeln – diese Eckpfeiler machten die Spielart zeitweise zur beliebtesten auf dem Markt. Die im Jahr 2003 leider aufgelösten Westwood Studios gelten in diesem Bereich als Vorreiter. Ihr bereits 1992 veröffentlichte Dune 2 – Battle for Arrakis erreichte zwar nicht die breite Masse, diente aber als Basis für kommende Werke. Mit dem 1995 veröffentlichten Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt landete das Studio aus Las Vegas schließlich einen Mega-Hit. Ursprünglich in einem Fantasy-Setting angesiedelt, änderten die Verantwortlichen aufgrund des Golf-Kriegs das Szenario. Krieg und Terrorismus bestimmten damals die Schlagzeilen, und so erzählte Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt vom futuristischen Krieg der Global Defense Initiative (kurz GDI) und der fanatischen Bru derschaft von Nod rund um deren charismatischen Anführer Kane. Command & Conquer verknüpfte Zeitgeist mit Storytelling und einem unverbrauchten Gameplay-Ansatz. In Interviews beschrieb Brett Sperry, Mitgründer der Westwood Studios, Command & Conquer „als das Netto-Ergebnis der Wunschliste für Dune 2“ und als „das zu dieser Zeit ultimative Echtzeitstrategiespiel“. Doch nach diesem Erfolg musste ein Nachfolger her. Schließlich hatte Westwood

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