Linux Magazin germany

Bildband

Druckreife Fotobücher zusammenstellen

Eigentlich hatte ich gedruckten Büchern ja schon abgeschworen. Wenn ich heute noch irgendein Werk aus Papier kaufe, meist gebraucht, wandert es sofort durch meinen Stapelschneider. Die Einzelseiten durchlaufen dann den Scanner und landen schließlich digitalisiert auf meinem iPad, wo ich sie dann lese.

Doch eine Art von Papierbuch finde ich immer noch der digitalen Form überlegen: den dicken Fotoband, den man zufällig auf einem Tischchen in der Hotellobby oder einer Ferienwohnung findet. Man lässt sich in einen danebenstehenden Sessel plumpsen, legt die Füße hoch und fängt gemütlich an zu blättern. Auf amerikanisch nennt man so etwas Coffee Table Book, wohl weil es meist auf den niedrigen Kaffeetischchen ausliegt, und man kann solche Werke auch selbst mit eigenen Aufnahmen produzieren. Diverse Online-Anbieter halten Browser-Tools vor, um Fotos hochzuladen und über die Seiten eines virtuellen Papierbuchs zu verteilen. Drückt der Kunde dann den Absenden-Knopf und bezahlt, bringt der Postbote nach ein, zwei Wochen ein hochwertiges Buch mit Hardcover ins Haus 1.

Besser selbst gemacht

Online halten sich die Gestaltungsmöglichkeiten jedoch in Grenzen, und mangels einer Versionierung muss man befürchten, dass die schludrig programmierte Applikation jeden Moment die bisher investierte Arbeit verwirft und man von vorn beginnen muss. Wie wäre es mit einem handgestrickten Programm, das Fotobücher als PDF erzeugt, die man dann einfach und billiger bei einem Service wie drucken und binden lassen

Sie lesen eine Vorschau. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen.

Mehr von Linux Magazin germany

Linux Magazin germany3 min gelesenCrime & Violence
Tracking Eindämmen
Europäisches Parlament verschärft das Digitale-Dienste-Gesetz Bei der Abstimmung über das geplante Digitale-Dienste-Gesetz (Digital Services Act, DSA) votierten die EU-Abgeordneten Ende Januar in Straßburg für mehrere Änderungsvorschläge. Demnach dür
Linux Magazin germany10 min gelesen
Auf Spurensuche
Wie Entwickler und Admins Problemen mit Jaeger auf die Schliche kommen Mancher Administrator, der sich zum ersten Mal in seiner Karriere einem Container-basierten Setup mit darauf laufenden, verteilten Applikationen gegenüber sieht, mag denken, dass
Linux Magazin germany8 min gelesen
Objekt der Begierde
Objektorientierung anhand von Ruby und Go Die meisten Skripts oder Programme starten als Hacks mit ein paar Variablen ins Leben. Erweist sich eine Applikation als nützlich, steigen die Ansprüche. Ein Feature hier, noch eins da, und die Codebasis wäch