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Die Kraft des Nicht-Tuns

Seit Jahrzehnten beschleunigt sich unser Leben. Daran können auch persönliche Auszeiten und Lockdowns in der Pandemie wenig ändern. Ein Alltag, der von Computer und Smartphone geprägt ist, scheint unmittelbare Reaktionen zu fordern.

Unmittelbares Reagieren auf äußere Reize, etwas erledigen oder gut machen wollen, nannte F. M. Alexander “Zielstreben“. Schon vor hundert Jahren war er der Meinung, unser “Zielstreben” sei schlimmer als eine Droge. Was würde Alexander wohl heute sagen?

Rastloses Eilen ist normal geworden. Wir sind ihm verfallen – wie dem angestrengten Bemühen –, weil unsere Aufmerksamkeit allein auf das Ergebnis unseres Handelns gerichtet ist. Doch es scheint paradox: Gerade zielfixiertes Handeln bringt oftmals keine guten Resultate, vor allem aber schadet es uns.

Ganz anders das Nicht-Tun: Hier sind Körper und Geist so mit der Umgebung in einem Zusammenspiel vereint, dass sie aufeinander und miteinander wirken. Handeln im Nicht-Tun geschieht leicht und ungestört. Es fühlt sich an, als tue man selbst nichts, als geschehe alles von allein.

Mit wie wenig Aufwand können wir uns doch bewegen und wahrhaft aufrecht sein! Genau das lehrt uns die Alexander-Technik. Wir lernen dabei, auch andere natürliche Prozesse ungestört

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