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Google Pixel 6a: Besser als das iPhone SE?

Es bewegt sich was im Smartphone-Markt: Lange Zeit unterschätzt, hat sich Google im Mutterland USA mittlerweile zum fünftgrößten Anbieter von Mobiltelefonen hochgearbeitet. Zwar grüßt Apples iPhone weit entfernt vom ersten Platz hinunter, trotzdem ist Googles Marktanteil von nunmehr 3 Prozent respektabel – immerhin führte der Suchmaschinenriese die Pixel-Smartphone-Serie erst 2016 ein.

Hauptgrund für den zunehmenden Erfolg: Die aktuelle Pixel-6-Reihe bescherte Google in den USA im Jahr 2021 ein Absatzplus von fast 400 Prozent. Zum ersten Mal konnte das kalifornische Unternehmen den Slogan „Made by Google“ im Pixel 6 und Pixel 6 Pro wahr machen, denn die im vergangenen Oktober vorgestellten Geräte enthielten Googles selbstentwickeltes Tensor-Systemon-a-Chip. Der ARM-SoC ist quasi die Antwort aus Mountain View auf Apples A-Bionic-Serie für die iPhone-Modelle (siehe Kasten).

Die SE-„Masche“

Auch hierzulande dürften Google-Smartphones weiteren Auftrieb dank des neu veröffentlichen Pixel 6a erhalten. Traditionell im Sommer vorgestellt, ergänzt die A-Serie die aktuellen Flaggschiff-Modelle einmal mehr um ein erschwingliches Mittelklasse-Gerät, um zusätzliche Käufer: innen-Schichten zu erschließen. Dabei greift Google auf einen Kniff zurück, der Apple-Nutzer:innen bekannt vorkommen sollte: Statt beim Hauptprozessor zu sparen, dreht das Unternehmen die Schraube vornehmlich beim Display, der Kamera und bei der Speicherausstattung nach unten. Das SoC ist hingegen identisch: Wie im Pixel 6 und Pixel 6 Pro tickt im Pixel 6a Googles aktueller Tensor-Chip.

Apple geht beim iPhone SE seit Jahren ähnlich vor: Im aktuellen iPhone SE 3 vom Frühjahr 2022 arbeitet dasselbe A15-Bionic-SoC, das schon in den Spitzenmodellen iPhone 13 und iPhone 13 Pro seinen Dienst tut. Auch Besitzer: innen des „Budget-iPhone“ können somit von der vollen Leistung aus Apples Chipentwicklung profitieren. Ausbremsen lassen müssen sie sich dabei allerdings von der in die Jahre gekommenen Hardware, die sich um das Rechenmonster aus Cupertino herum gruppiert. Und dem Preisunterschied zur oberen Mittelund Spitzenklasse entsprechend ist die Fallhöhe teilweise immens.

Muss das sein?

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