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Stacheliger Schatz: Die Große Klette

Die Große Klette (Arctium lappa) kennen wir wohl alle, weil sie bei Kontakt so leicht und fest an unserer Kleidung oder am Fell von Tieren anhaftet. So sorgt die Klette für ihre Verbreitung. Dem Schweizer Georges de Mestral (1907–1990) diente sie als Vorbild für die Entwicklung des Klettverschlusses. Sie ist im gesamten eurasischen Raum verbreitet, am häufigsten in Mittel-und Osteuropa sowie in den südlichen Teilen Skandinaviens und in England. Nicht zu finden ist sie auf der Iberischen Halbinsel und im nördlichen Teil Skandinaviens.

Als Ruderalpflanze wächst sie gern in Auwäldern, an Wegen, Wald-und Wiesenrändern, Bachufern, auf Dämmen, Mauern, Zäunen oder Schuttplätzen. Die Klette (Arctium) gehört zur Gattung der Kletten, von denen es etwa 10–14 Unterarten gibt. Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Hierzulande finden wir vor allem die Große Klette (Arctium lappa), die Kleine Klette (Arctium minus), die etwas kleinere Blütenköpfe hat, und die Filzige Klette (Arctium tomentosum) mit ihren spinnwebartigwollig

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