Beat German

Revolution hinter der Panzertür

Foto: commons.wikimedia.org/wiki/User:Jonathunder

In der Hifi-Welt ist es der Skandal des Jahres. Die Enthüllung, dass Mobile Fidelity Sound Lab (abgekürzt: Mofi), das berühmteste Mastering-Studio und -Label der Welt in seiner Produktionskette digitale Technologien verwendet hat, traf die Gemeinde der Audiophilen mit voller Wucht. Für Außenstehende mag die Debatte, die sich seitdem darum entwickelt hat, eher wie ein Sturm im Wasserglas anmuten: Mofi-Veröffentlichungen sind für Normalsterbliche kaum erschwinglich und manche halten Menschen, die bis zu 150 Euro für eine Schallplatte ausgeben, ohnehin für ein wenig seltsam. Doch unter der Oberfläche wirken starke Strömungen, welche die gesamte Branche in neue Richtungen ziehen könnte – und das müssen durchaus keine schlechte sein.

Die Enthüllungen treffen Mofi am Vorabend einer Veröffentlichung, die ihr größter Triumph werden sollte.

Die Mofi-Version von Michael Jacksons epochalem “Thriller” wirkt mit 40,000 Kopien gegenüber den geschätzt 40

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