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Einfach gestrickt

Die größeren Arbeitsumgebungen unter Linux bringen zahlreiche mehr oder minder kompakte eigene Applikationen mit. Der bereits seit mehreren Jahrzehnten gepflegte Gnome-Desktop macht da keine Ausnahme. Als Texteditor enthält er bereits seit 1998 Gedit, das auf den GTK- Bibliotheken basiert und sein Aussehen wie auch seinen Namen im Laufe der Zeit mehrfach änderte .

Inzwischen verfügt Gedit über eine den neuen Gnome-Konventionen entsprechende Oberfläche, die keine herkömmliche Menü- und Schalterleiste mehr kennt. Der Editor heißt in den Menüs nun Textbearbeitung, wobei die Anwendung nicht in Konkurrenz zu Bürosuiten wie LibreOffice tritt.

Installation

Als Standard-Desktop integriert Gnome stets auch Gedit. Der Editor lässt sich aber ebenso gut gesondert in andere Arbeitsoberflächen installieren, wobei er sich in GTK-basierten Desktop-Umgebungen wie Mate, Cinnamon, Budgie oder XFCE problemlos in die Menüstruktur

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