Beat German

Test: Roland JD-08

ls der JD-800 Anfang der 90er-Jahre auf den Markt kam, war der Synthesizer ein echter Hingucker: Mitten in die Blütezeit digitaler Synthesizer mit komplexer Synthese, aber abgespeckter Bedienoberfläche mit nur einer Handvoll Taster und oftmals im nüchternen Rackformat wirkte das riesige Keyboard-Flaggschiff wie ein Relikt aus vergangenen analogen Zeiten: Direkter Zugriff über Dutzende von Fadern und Tastern sollten zum Schrauben einladen. Der Plan der Japaner ging nur zum Teil auf, denn der spezielle Sound des JD-800 gefiel nicht jedem und die Bedienung war trotz der üppigen Anzahl an Bedienelementen nicht immer optimal gelöst. Das liegt aber auch daran, dass die digitale Klangerzeugung mit bis zu vier Partials sehr komplex ist und im Gegensatz zu den analogen Synthesizern aus den 80ern nur begrenzt für direkte Bedienung geeignet ist. Der charakteristische Sound des JD-800 ist aber durchaus gut gealtert, weshalb Roland den Synthesizer jetzt in diversen neuen Formaten

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