
Banken verschicken Jahresbescheinigungen für Konten, Arbeitgeber:innen den „Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung“ und die Sozialkasse eine Übersicht über im vergangenen Jahr geleisteten Beiträge – allesamt untrügliche Zeichen dafür, dass mal wieder die Einkommensteuer-Erklärung ansteht.
Wer eine Erklärung abgeben muss oder möchte – nicht alle sind dazu verpflichtet – kann das über das kostenfrei nutzbare ELSTER-Portal1 erledigen, das von Bund und Ländern getragen wird. Doch insbesondere erfahrene „Sonderfälle“ wie selbstständig Tätige, Angestellte, die Geld angelegt haben oder nebenher eine Ferienwohnung vermieten, schaudert es beim Gedanken an die Auseinandersetzung mit ELSTER. Zwar hat sich die Plattform in den vergangenen Jahren beachtlich entwickelt, aber noch immer ist ELSTER wenig einladend und verschreckt mit umständlicher Navigation und Behördendeutsch.
Diese Unzulänglichkeiten machen sich die Anbieter von kommerziellen Steuer-Apps und Online-Diensten zunutze und versprechen potenziellen Nutzer:innen, sie bei der Abgabe der Erklärung bestmöglich zu unterstützen. Einige stellen sogar in Aussicht, dass sie Geld vom Finanzamt zurückholen. So auch der Platzhirsch unter den Steuer-Apps, WISO Steuer von Buhl.