Erzählungen 1: Das Bettelweib von Locarno, Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden.

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Erzählungen 1: Das Bettelweib von Locarno, Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden.

Verfasst von Heinrich von Kleist

Gesprochen von Friedrich Frieden

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Länge: 21 Minuten

Beschreibung

In "Das Bettelweib von Locarno" gewährt eine Marquise einer alten Bettlerin Zugang zu ihrem
Schloss und verweist diese auf ein Zimmer, ändert jedoch ihre Meinung und befiehlt die alte Frau
zu einem Platz hinter dem Ofen. Unter Stöhnen und Ächzen schleppt sich das Bettelweib hinter
den Ofen und verstirbt dort. Der Verkauf des Schlosses erweist sich als schwierig, da Gäste das Gerücht verbreiten, dass im Zimmer mit dem Ofen unheimliche Geräusche zu hören seien. Die Schlossbesitzer wollen sich selbst überzeugen und übernachten mit einem Kettenhund im mysteriösen Zimmer. In der zweiten Erzählung wird die ausgereifte Formulierung von vorhandenen Ideen oder Gedanken im Kopf eines jeden charakterisiert, welche nur in der sprachlichen Auseinandersetzung mit anderen möglich ist. Der beste Weg einen Menschen auf dessen Wissens- und Bildungsstand, seine Intelligenz im allgemeinen zu überprüfen sei der, ihn zu spontanen sprachlichen Reaktionen zu zwingen, da in diesen Antworten in Form der Artikulation deutlich werde, ob der Betreffende über die genannten Eigenschaften verfüge oder nicht.
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