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Venus im Pelz

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Zusammenfassung

Mit seiner 1866 erschienenen Novelle „Venus im Pelz“ wurde Leopold von Sacher-Masoch zum Namensgeber für eine sexuelle Leidenschaft, die fortan Masochismus hieß. Der Erotikklassiker thematisiert die Unterwerfungsrituale mit den bekannten Requisiten Pelz, Peitsche und Stiefel und beschreibt die Jagd nach dem Phantom der Lust und die Lust am Schmerz, ja er feiert die erotische Faszination der Grausamkeit. Sacher-Masoch lässt den adligen Severin seine Beziehung zur jungen Witwe Wanda beschreiben, in der er vollkommene Unterwerfung und Hörigkeit sucht. Diese wiederum findet Lust an der Grausamkeit gegenüber jenem Mann, der sie liebt. Durch einen Vertrag an seine Peinigerin gekettet, findet Severin erst Erlösung, als die junge Witwe mit einem Griechen davonzieht und ihr Opfer zurücklässt.
Der Psychiater Wilhelm Krafft-Ebing bezeichnete erstmals sexualpathologische Erscheinungen als „Masochismus“. Sacher-Masoch starb am 9. März 1895 im hessischen Lindheim bei Frankfurt am Main.

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