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Imperium

Imperium

Geschrieben von Christian Kracht

Erzählt von Dominik Graf


Imperium

Geschrieben von Christian Kracht

Erzählt von Dominik Graf

Bewertungen:
3.5/5 (6 Bewertungen)
Länge:
4 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 23, 2012
ISBN:
9783864840098
Format:
Hörbuch

Beschreibung

In Imperium" erzählt Christian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee, indem er virtuos und gut gelaunt mit den Formen des historischen Abenteuerromans eines Melville, Joseph Conrad, Robert Louis Stevenson oder Jack London spielt. Die Welt wollte er retten, eine neue Religion stiften, gar ein eigenes Reich gründen - eine Utopie verwirklichen, die nicht nur ihn selbst, sondern die Menschheit erlöst, fernab der zerstörerischen europäischen Zivilisation, die gerade aufbricht in die Moderne und in die Katastrophen des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Doch in der Abgeschiedenheit der Südsee, in einer Kolonie des wilhelminischen Deutschland, gerät ein von einem vegetarischen Spleen besessener Sonnenanbeter in eine Spirale des Wahnsinns, die die Abgründe des 20. Jahrhunderts ahnungsvoll vorwegnimmt."
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 23, 2012
ISBN:
9783864840098
Format:
Hörbuch

Über den Autor

Christian Kracht is a Swiss novelist whose books have been translated into thirty languages. The Dead was the recipient of the Hermann Hesse Literature Prize and the Swiss Book Prize.


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Rezensionen

Was die anderen über Imperium denken

3.7
6 Bewertungen / 5 Rezensionen
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Leser-Rezensionen

  • (5/5)
    A truly wonderful book. On its surface, there's a peculiar and intriguing adventure story set in a unique locale. Underneath, it layers allusions and dramatic irony to present a multi-faceted view of the German experience and what might have been but was lost. The language and form are nearly perfect and play a good bit with the knowledge and cynicism of the modern reader. I was consistently overjoyed at the dark humor present here. Highly recommended.
  • (3/5)
    This is a tough book to review. The story is entertaining but it is very wordy, even though it is less than 200 pages long. It is translated into English from its original German, and was written by a Swiss author ( the German language and the Swiss people are not known for their hilarity). No fear that this will ever be a mainstream book especially here in the USA, it could however be a funny movie.
  • (4/5)
    Christian Kracht schildert die Geschichte des Veganers, Nudisten und Aussteigers August Engelhardt, der Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Insel Kabakon in Deutsch-Neuguinea eine religiöse Gemeinschaft gründet. So abstrus und aberwitzig die Geschichte und Lehre des kokovoren Sonnenanbeters auch anmutet orientiert sich Kracht dabei nahe an der historischen Wahrheit, wenngleich er sich die eine oder andere künstlerische Freiheit herausnimmt.Krachts tragikomisches Werk gefällt auch in sprachlicher Hinsicht, Wortspiele, mäandernder Satzbau und gewählte Ausdrucksweise gepaart mit einem spannenden Erzählstil machen Lust, das Buch rasch auszulesen.
  • (3/5)
    Nachdem ich am Rande den 'Skandal' mitverfolgt hatte den dieses Werk verursachte (an rassistisch und demokratiefeindlich kann ich mich noch erinnern), frage ich mich nicht nur nach dem Lesen der letzten Seite, ob es wohl wirklich dieses Buch war, über das damals so geurteilt wurde. Ja, es handelt von der Zeit des Kolonialismus, als viele Deutsche sich als Herren dieser Welt fühlten und auch so aufführten, sie die Bewohner ihrer Kolonien meist mehr wie Tiere denn als Menschen behandelten. Und auch ja, Christian Kracht beschreibt diese Zeit ausgesprochen detailgenau und bildhaft, aber in keiner Weise als würde er sie glorifizieren oder sogar befürworten.
    Es ist die Geschichte des Aussteigers August Engelhardt, der nicht nur vom Vegetarismus sondern auch von der Einzigartigkeit der Kokosnuss nicht nur als Lebensmittel überzeugt ist. Er emigriert nach Neu-Guinea wo er sich mit seiner ganzen Barschaft und entsprechenden Schuldscheinen ein völlig überteuertes Eiland kauft, um dort seinen Traum, die Erschaffung einer Kolonie der Kokovoren, zu verwirklichen.
    Kracht beschreibt dieses Leben nebst all den Personen und der Gesellschaft, auf die der Aussteiger trifft, in zumeist ausufernden Satzgebilden so detailliert und anschaulich, immer mit einem leicht ironischen Unterton, wie es bereits die schön gestalteten Umschlagseiten vermitteln. Das Ganze dazu in einer herrlich altmodisch klingenden Sprache, gespickt mit diversen Fremdworten, die der Autor konsequent bis zur letzten Seite durchhält. Unterhaltend fand ich zudem das Auftauchen bekannter historischer Persönlichkeiten, die zwar nie namentlich genannt wurden, aber mit gut fundiertem Halbwissen wohl leicht zu identifizieren sind.
    Wie man jedoch dazu kommt, dieses Buch als Abenteuerroman zu bezeichnen, ist mir unverständlich. Die Geschichte wirkt trotz teilweiser wirklich unappetitlicher Abschnitte immer beschaulich und voller Gelassenheit, Action und Spannung sind hier nicht zu finden.
    Drei Punkte für eine amüsant zu lesende und unterhaltsame Geschichte.
  • (3/5)
    Kurz vor meiner Abreise ging es in den Medien her: ein neuer Roman von Christian Kracht. Es wurde gejubelt und gelobt. Ein Kritiker wurde verrissen, da er in einem Interview mit Kracht nicht über das Buch an sich sprach, sondern über den Autor. Nun ja. Grund genug, mir das Werk des Herren doch einmal anzusehen. So also „Imperium“, allseits bejubelt. Was soll ich sagen? Ich quälte mich durch den Roman. Nach einem Drittel wollte ich abbrechen zu gestelzt, zu gewollt erschien mir die Sprache Krachte, der sich wohl der Zeit des Romans (vor dem ersten Weltkrieg) anpassen wollte. Ich ließ ihn ein paar Tage liegen. Quälte mich weiter. Die Geschichte nicht uninteressant: Junger Idealist hat genug von Deutschland und geht mit Idealen und dem Glauben an die einzig wahre Frucht: die Kokosnuss in die Südsee, um sich dort ganz von ihr zu ernähren und auch Europa mit ihren Produkten zu überziehen. Alles scheitert wie anzunehmen, so findet er kaum Anhänger seines Glaubens, infiziert sich irgendwo mit Lepra, überlebt sie, verliert Verstand und Zähne und erlebt so nichts von dem, was inzwischen in der Welt vorgeht. Eine schöne Idee, nicht ohne Reiz. Doch wie gesagt, die Sprache gewollt und ohne Energie.