Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)
Hörbuch30 Minuten

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)

Geschrieben von Heinrich von Kleist

Erzählt von Christoph Hackenberg

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Über dieses Hörbuch

Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden ist ein Aufsatz des Schriftstellers Heinrich von Kleist, der wahrscheinlich in dessen Königsberger Zeit (1805-06) entstand. Die Schrift war wohl entweder für die Zeitschrift Phöbus oder für das Morgenblatt für gebildete Stände bestimmt, wurde aber erst postum in der Zeitschrift von Paul Lindau (Hg.) Nord und Süd, 1878, Bd. 4, S. 3-7, veröffentlicht. Das Autograph ist verschollen, eine Kopie mit Korrekturen Kleists, die bis 1938 noch vorlag, unterdessen auch.

Inhalt: In diesem Brief an Otto August Rühle von Lilienstern rät Heinrich von Kleist ihm, Probleme, denen er durch Meditation nicht beikommen kann, zu lösen, indem er mit anderen darüber spricht. Dabei ist nicht wichtig, dass dem Gegenüber die Materie bekannt ist, sondern der ausschlaggebende Punkt ist das eigene Reden über den Sachverhalt. Mit dieser Methode könne man sich selbst am besten belehren: "Die Idee kommt beim Sprechen". Kleist selbst habe diese Idee gehabt, als er beim Brüten über eine algebraische Aufgabe nicht weiter kam, aber im Gespräch mit seiner Schwester darüber eine Lösung fand. Die bereits vorhandene "dunkle Vorstellung" wird durch das Gespräch präzisiert, da man sich durch das Reden zwingt, dem Anfang auch ein Ende hinzuzufügen (also die Gedanken zu strukturieren). Zwar kann man einen Sachverhalt auch sich selbst vortragen, doch ist das Gegenüber insofern wichtig, als er dazu zwingt, strukturiert zu reden. Zudem kann es förderlich sein, wenn der Gesprächspartner zu erkennen gibt, dass er einen "halb ausgedrückten Gedanken schon [...] begriffen" habe - Kleist geht es also nicht um die Mäeutik im Sinne Sokrates'. Nach Kleists Überzeugung haben auch andere große Redner diese Technik angewandt und wussten beim Beginn des Redens noch nicht, wie die Rede enden würde...
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum20. Nov. 2020
ISBN9783991164647
Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)
Autor

Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist (1777-1811) ist einer der wichtigsten deutschen Autoren. Werke wie Michael Kohlhaas gehören zu den wichtigsten Werken des Beginns des 19ten Jahrhunderts.

Weitere Hörbücher von Heinrich Von Kleist

Ähnlich wie Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)

Ähnliche Hörbücher

Rezensionen für Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (Ungekürzt)

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen