Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Nicht verfügbar
Ich kann den Mund nicht halten.
Nicht verfügbar
Ich kann den Mund nicht halten.
Nicht verfügbar
Ich kann den Mund nicht halten.
Hörbuch

Ich kann den Mund nicht halten.

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Derzeit bei Scribd nicht verfügbar

Derzeit bei Scribd nicht verfügbar

Über dieses Hörbuch

Ich kann den Mund nicht halten!“ Briefe engagierter Frauen der Bekennenden Kirche, gelesen von Britta Steffenhagen und Florian Lukas. Ausgewählt von Jeanette Toussaint und Simon Kuntze.

Viele evangelische Christen begrüßten im Frühjahr 1933 die Machtübernahme Adolf Hitlers. Sie waren überzeugt, dass die neue Regierung die kirchlichen Kräfte stärken und den Kommunismus wirksam bekämpfen würde. Doch die Situation änderte sich bereits innerhalb eines Jahres. Die von der NSDAP unterstützte Glaubensbewegung „Deutsche Christen“ begann, die evangelische Kirche Deutschlands zu einer Säule der nationalsozialistischen Politik umzuformen. Mit staatlicher Hilfe sollte eine „arische Führerkirche“ entstehen.

Diese Einmischung in kirchliche Angelegenheiten führte bei vielen Protestanten, unter ihnen auch nationalsozialistisch orientierte Pfarrer, zu Kritik. Sie wehrten sich gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche, die Umformung zu einer staatstreuen „Führerkirche“ und den zunehmenden Einfluss auf ihre Leitungsgremien. Diese Christen gründeten 1934 die „Bekennende Kirche“, die sich als rechtmäßige evangelische Kirche in Deutschland betrachtete. Damit fanden sich ihre Mitglieder in ungewollter Opposition zum NS-Regime wieder.

In der „Bekennenden Kirche“ waren – im Gegensatz zu den männlich dominierten „Deutschen Christen“ – viele Frauen aktiv, allerdings kaum in geistlichen Führungspositionen, denn die blieben ihnen aus traditionellen Gründen verwehrt. Möglicherweise gab es gerade deshalb Frauen, die klarer sahen, was von kirchlichen Vertretern angesichts der staatlichen Verbrechen und der Judenverfolgung zu tun und zu sagen war. Ihr Blick war nicht getrübt durch diplomatische Erwägungen. Sie trieben Pfarrer und Theologen der „Bekennenden Kirche“ zu klarem Handeln an.

Die Briefe, die Sie auf diesem Hörbuch hören, zeugen von dem Mut einiger Frauen, die sich damals engagierten.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wenden Sie sich dazu an Pfarrer Dr. Simon Kuntze simon.kuntze@evkirchepotsdam.de.

Simon Kuntze, Jeanette Toussaint
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum23. Jan. 2020
Nicht verfügbar
Ich kann den Mund nicht halten.

Rezensionen für Ich kann den Mund nicht halten.

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen