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Flaubert und die Herkunft des modernen Romans
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eBook32 Seiten22 Minuten

Flaubert und die Herkunft des modernen Romans

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SpracheDeutsch
HerausgeberArchive Classics
Erscheinungsdatum25. Nov. 2013
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    Buchvorschau

    Flaubert und die Herkunft des modernen Romans - Heinrich Mann

    The Project Gutenberg EBook of Flaubert und die Herkunft des modernen

    Romans, by Heinrich Mann

    This eBook is for the use of anyone anywhere at no cost and with

    almost no restrictions whatsoever. You may copy it, give it away or

    re-use it under the terms of the Project Gutenberg License included

    with this eBook or online at www.gutenberg.org

    Title: Flaubert und die Herkunft des modernen Romans

    Author: Heinrich Mann

    Release Date: August 2, 2010 [EBook #33328]

    Language: German

    *** START OF THIS PROJECT GUTENBERG EBOOK FLAUBERT UND DIE HERKUNFT ***

    Produced by Jens Sadowski

    Heinrich Mann

    Flaubert und die Herkunft des modernen Romans

    Flaubert vollbringt sein ganzes Werk im Kampf gegen sich selbst. Dieser endgültige Eroberer des Realismus ist kein Liebhaber der Wirklichkeit; dieser Moderne haßt die Bürgerwelt, dieser Erfinder des unpersönlichen Romanstils hat Lyrik zu verbergen.

    Die letzten Windstöße des romantischen Sturmes gelangten, als er jung war, bis in seine Provinz. Er und seine Kameraden, gesprengt von Schwärmerei, fühlten sich als Ausnahmen in der platten Menschheit um sie her. Sie träumten vom Räuberleben, von der Liebe großer Damen und dem Kampf für den Islam, von allem, was beim frühen Victor Hugo steht; trugen Dolche, benutzten sie auch und verstanden zu sterben. Eine Pariser Geistesmode hat sie verspätet erreicht, als man in Paris schon anfing, sie abzulegen: so verspätet dringt sie auch in das Kloster, worin Emma Bovary ihre Mädchenzeit verträumt. In ihren bildsamsten Jahren werden diese jungen Gehirne nach Vorstellungen und Bedürfnissen gefaltet, gegen die alsbald die ganze Wirklichkeit als Feind aufstehen wird. Einige erliegen ihr: so erliegt Emma Bovary. Vor allem darum, weil Paris, das sie nie zu sehen bekommt, ihr immer das Irrlicht bleibt. Flaubert sieht es, wie es ist, vergleicht, schämt sich, und was er von seinem Herzen zu Papier zu bringen sich trotzdem nicht versagen kann, Stimmungsprosa, wolkig wie Novembertage, Herzensdrang an

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