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Die Erbsenprinzessin
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Die Erbsenprinzessin

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Über dieses E-Book

Die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse nach Hans Christian Andersen ganz frei nacherzählt, aufs Zehnfache aufgeblasen und mit vielen Versen versehen, dazu um die Geschichte des treuen Dieners Truffaldino bereichert.

Wie erkennt man Prinzessinnen? Das ist für einen Prinzen, der von Prinzessinnen keinen blassen Schimmer hat und Hals über Kopf heiraten soll, keine leichte Frage. Aber seine Mutter will nun einmal partout die "Hochzeit des Jahres" in ihrem Königreich feiern, damit Touristen kommen und die Staatskasse füllen. Also reist der Prinz zusammen mit seinem treuen Diener Truffaldino in die weite Welt, um eine Frau zu finden. Seine Mutter gibt ihm noch gute Ratschläge mit auf den Weg, woran er eine richtige Prinzessin erkennen kann: Sie muss perfekt lächeln und winken, repräsentieren, sich benehmen und charmant sein ,,,

"Ich habe dieses Buch meiner sechsjährigen Tochter vorgelesen.Wir fanden es alle beide sehr schön. Ein altes Märchen wird erfrischend und originell modernisiert.Ich würde es weiterempfehlen."

Caroline Weber

SpracheDeutsch
HerausgeberMartin Auer
Erscheinungsdatum9. Feb. 2011
ISBN9781458108807
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    I really want to say "thank you" to you. This is a very interesting book and you are one of the best.

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Die Erbsenprinzessin - Martin Auer

Martin Auer

Die Erbsenprinzessin

Copyright 1998 Martin Auer

Smashwords edition

Erstveröffentlicht bei Thienemann Verlag 1998

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Die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse

nach Hans Christian Andersen ganz frei nacherzählt,

aufs zehnfache aufgeblasen und mit vielen Versen versehen,

dazu um die Geschichte des treuen Dieners Truffaldino bereichert

Es war einmal ein Prinz, aber der war nicht der Rede wert.

Reden wir lieber von seinem Diener. Der Diener hieß Truffaldino und war nicht nur der Diener des Prinzen, sondern des ganzen Königshauses. Denn das Königshaus war, wenn ich ehrlich sein soll, schon ein bißchen heruntergekommen. Also eigentlich ziemlich sehr heruntergekommen. Außer dem Diener war nur noch eine Köchin da, das übrige Hauspersonal hatte schon längst gekündigt, weil der König ihnen schon seit Monaten den Lohn schuldig geblieben war. Aber Truffaldino war eben ein treuer Diener und ein treuer Diener läuft nicht davon. Manchmal hätte sich Truffaldino ohrfeigen können dafür, daß er so treu war. Was ging ihn das Königshaus eigentlich an? Aber was sollte er machen? Treuer Diener sein, das war eben seine Natur. Truffaldino stammte aus einer alten Familie von treuen Dienern. Schon sein Vater hatte Truffaldino geheißen und war ein treuer Diener gewesen. Und sein Großvater auch und sein Urgroßvater. Soweit die Familienerinnerung zurück reichte - lauter Truffaldinos, und alle treue Diener. Die Truffaldinos waren als Diener so bekannt, daß eine Zeitlang in jedem Theaterstück der Diener Truffaldino hieß. Truffaldino diente Rittern, Grafen, Fürsten und Herzögen, Prinzen und Königen. Er rasierte seinen Herrn und brachte seine heimlichen Liebesbriefe zur Angebeteten. Er servierte ihm den Tee, und wenn es für den Herrn gefährlich wurde, zog er dessen Anzug an und kassierte für ihn die Prügel. Er bügelte ihm die Hemden und steckte ihn in einen Sack, um ihn aus dem Haus seiner Feinde zu tragen. Er putzte ihm die Schuhe und rettete ihm das Leben.

Er wäre vielleicht auch gern einmal König gewesen. Aber König - war immer nur der König. Und Prinz war immer nur der Prinz. Den Truffaldino ließen sie nie König oder Prinz sein. Nicht einmal Ritter oder Graf. Truffaldino war immer der Diener.

Truffaldino Kolaric hieß er übrigens mit vollem Namen.

Unser Truffaldino also diente in besagtem Königshaus, schrubbte die Böden, servierte das Essen, reparierte den Wasserhahn und räumte die Tennisbälle des Prinzen weg, die überall herumlagen und über die alle stolperten. Und wenn der König den Thronsaal betrat, dann rannte Truffaldino, nachdem er die Tür aufgerissen hatte, auf die Galerie und sang den Jubelchor:

"Der König, der König,

der König lebe hoch, ja, ja!

Der König, der König,

der König lebe hoch!"

Vielleicht fragt jetzt jemand, wie einer allein einen Jubelchor singen kann. Ich weiß es auch nicht, aber ein guter Diener muß alles können.

Dem König war es egal, wie Truffaldino das alles schaffte. Er verließ sich ganz auf ihn, saß den lieben langen

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