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Der Morgen danach: kostenloses E-Book
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eBook73 Seiten53 Minuten

Der Morgen danach: kostenloses E-Book

Von Jae

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Über dieses E-Book

Nachdem ein Blind Date gründlich danebengegangen ist, hat Amanda erst einmal die Nase voll von Frauen. Der spontane Besuch einer Anti-Valentinstags-Party führt zu einer unerwarteten Bekanntschaft. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, erwarten sie ein heftiger Kater und eine Überraschung...

SpracheDeutsch
HerausgeberYlva Publishing
Erscheinungsdatum27. Juli 2014
ISBN9783955332082
Der Morgen danach: kostenloses E-Book
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Autor

Jae

Jae grew up amidst the vineyards of southern Germany. She spent her childhood with her nose buried in a book, earning her the nickname "professor." The writing bug bit her at the age of eleven. For the last seven years, she has been writing mostly in English.She works as a psychologist. When she's not writing, she likes to spend her time reading, indulging her ice cream and office supply addiction, and watching way too many crime shows.

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    Buchvorschau

    Der Morgen danach - Jae

    Normalerweise bin ich nicht gerade fürs Schreiben von kurzen Geschichten bekannt, aber hin und wieder habe ich eine Idee, die mich nicht mehr loslässt, bis ich mich hinsetze und die Geschichte schreibe. Genau so ist es mir mit Der Morgen danach ergangen. In dieser Kurzgeschichte lernen sich zwei Frauen kennen, die eigentlich gar nicht nach der großen Liebe suchen, und erleben einen untypischen „Morgen danach".

    Nachdem ich dann aber Der Morgen danach veröffentlicht hatte, haben meine Muse – und meine Leserinnen – keine Ruhe gegeben, ehe ich Amandas und Michelles Geschichte nicht in voller Länge erzählt hatte, deshalb wurde aus der Kurzgeschichte eine Novelle (Kurzroman), die unter dem Titel Liebe à la Hollywood im Juli 2014 im Ylva Verlag erscheinen wird.

    Dennoch möchte ich denjenigen, die kürzere Geschichten bevorzugen oder meinen Schreibstil erst einmal in einer Kostprobe kennenlernen möchten, die Kurzgeschichte nicht vorenthalten.

    Der Kurzroman Liebe à la Hollywood wird ab Juli 2014 in allen bekannten Online-Buchläden erhältlich sein.

    Mehr Informationen unter www.ylva-verlag.de

    Der Morgen danach

    Jae

    Eine von uns beiden wird den Nachtisch nicht überleben. Da war sich Amanda sicher. Sie wusste nur noch nicht wer. Entweder würde sie sich zu Tode langweilen oder ihre Verabredung würde mit dem Gesicht voran in ihrem geräucherten Lachsmousse landen, Amandas Gabel in der Halsschlagader.

    Nichts von Amandas mörderischen Absichten ahnend, plapperte Val weiter. »… und deshalb haben meine Eltern vereinbart, dass mein Vater den Namen des ersten Kindes aussuchen würde und meine Mutter den des zweiten. Oh, und weißt du, was richtig klasse ist?« Sie klatschte in die Hände.

    »Nein«, sagte Amanda und schaffte es unter Aufbietung all ihres schauspielerischen Könnens, wenigstens halbwegs interessiert zu erscheinen. »Was denn?« Sie hob ihre Gabel mit einer in Kokosnussraspeln panierten Garnele, um ein Gähnen zu verbergen.

    »Val ist die Abkürzung für Valentina, deshalb ist der Valentinstag schon immer mein Glückstag gewesen. Als ich dich vorhin zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich sofort, dass wir füreinander bestimmt sind.«

    Amanda verschluckte sich an der Garnele. Sie hustete, bis sie das Gefühl hatte, dass ihr Gesicht scharlachrot angelaufen war. Mit zwei großen Schlucken leerte sie ihr Weinglas und sah sich nach dem Ober um. Wenn sie dieses Date überleben wollte, brauchte sie ein wenig alkoholische Unterstützung. »Füreinander bestimmt? Ähm, Val, das ist unsere allererste Verabredung. Meinst du nicht, das ist ein wenig überstürzt, selbst für zwei Lesben?«

    »Oh, nein, keineswegs.« Val streckte die Hand aus und ließ einen pink-lackierten Fingernagel Amandas Arm hinabgleiten. »Wahre Liebe kennt keine Zeitbegrenzung.«

    Vals Berührung jagte Amanda eine Gänsehaut über den Rücken. Zu blöd, dass es nicht die angenehme Sorte Kribbeln ist, die sie bei mir auslöst. Unter dem Vorwand, ihr Glas zu leeren, das der Kellner eben aufgefüllt hatte, zog Amanda ihren Arm weg. Okay, nichts wie weg hier.

    Bevor Amanda sich eine höfliche Ausrede einfallen lassen konnte, unterbrach sie der Ober. Er platzierte die Champignon-Pasta vor Amanda und umrundete dann den Tisch, um Vals Ricotta Ravioli zu servieren.

    Immer noch ohne Punkt und Komma quasselnd, griff Val nach ihrer Gabel und schnitt damit ihre Ravioli in kleine, herzförmige Stücke.

    Amanda starrte auf Vals Teller. Oh mein Gott, sie ist ein Liebespsychopath. Es war, als wäre sie gefangen in einer der billigen Seifenopern, für die sie vorgesprochen hatte, aber hier gab es niemanden, der »Schnitt« rief, wenn es nicht gut lief.

    »Du wirst meine Eltern lieben«, sagte Val. »Ich bin sicher, sie werden sich genau wie ich auf den ersten Blick in dich verlieben. Wir könnten sie am Wochenende besuchen. Sie leben in Carmel. Die Fahrt dahin ist ungeheuer romantisch, direkt an der Küste entlang.« Sie warf Amanda verliebte Blicke zu.

    Jeden Moment würde sie vermutlich beginnen, mit Amanda unter dem Tisch zu füßeln.

    Amanda reckte den Hals und sah sich suchend nach dem Ausgang um.

    »Mist.« Val tupfte wild an einem Klecks Tomatensoße herum, der auf ihre Bluse gespritzt war. Sie

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