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Jonathan: Geschichten für Kinder

Jonathan: Geschichten für Kinder

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Jonathan: Geschichten für Kinder

Länge:
101 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 14, 2014
ISBN:
9781311272287
Format:
Buch

Beschreibung

Jonathan, ein Vogel-Junge erlebt 20 Abenteuer. Dabei sind seine Eltern, Geschwister und Freunde, Vögel wie er selbst oder ein Frosch, ein Maulwurf und die Kinder Max und Solina. Da werden Nüsse auf gefährlichen Straßen geknackt, Beeren geklaut, ein Rummelplatz besucht, Angeber entlarvt und ein Waldbrand gelöscht.
Der Text enthält einige Bilder und wendet sich in erster Linie an Eltern und Großeltern, die Enkeln im Alter von 4 bis 8 Jahren etwas vorlesen oder Anregungen suchen für nacherzählte Gute-Nacht-Geschichten am Bettrand.

Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 14, 2014
ISBN:
9781311272287
Format:
Buch

Über den Autor

Dr. Ing. Gerd Eisenbeiß zur Person geb.: 1942 Nach einer akademischen Ausbildung in Physik Wissenschaftler am Kernforschungszentrum bei Karlsruhe und Promotion zum Dr. Ing. an der Uni Karlsruhe. Ab 1973 Referent im Bundeskanzleramt und im Forschungsministerium, beschäftigt mit vielen Themen der Forschungspolitik, insbesondere auf dem Gebiet der Energietechnik und Energiepolitik, Informationstechnik und europäische Forschungspolitik, 1977-1979 im Leitungsstab des Ministeriums Referatsleiter für Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten. 1990 bis 2001 Programmdirektor für Energie- und Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie 2001 bis 2006 Vorstand für Energie- und Materialforschung im Forschungszentrum Jülich. 1996 von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie mit dem DGS-Solarpreis geehrt. Bis 2008 Mitglied der Energie-Beratungsgruppe der Europäischen Kommission. Seit Pensionierung 2006 beschäftigt mit Beratungen, Vorträgen und privaten Arbeiten zu Themen wie Klimaschutz, Religionen, Volkswirtschaft und anderes wie Kurzge-schichten, Satiren und kleine Gedichte. Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Buchbeiträge; mehr unter „Gerd Eisenbeiß“ in Google. verheiratet, 2 Töchter.


Ähnlich wie Jonathan

Buchvorschau

Jonathan - Gerd Eisenbeiss

Jonathan

Geschichten für Kinder

Gerd Eisenbeiß

Smashwords Edition

Copyright 2014 Gerd Eisenbeiß

ISBN: 9781311272287

This ebook is licensed for your personal enjoyment only. This ebook may not be re-sold or given away to other people. If you would like to share this book with another person, please purchase an additional copy for each recipient. If you are reading this book and did not purchase it, or it was not purchased for your use only, then please return to Smashwords.com and purchase your own copy. Thank you for respecting the hard work of the author.

Inhalt

Vorwort

1 Ein Vogelbaby kommt zur Welt

2 Jonathan fällt aus dem Nest

3 Jonathan bekommt Geschwister

4 Jonathan lernt fliegen

5 Jonathan und die diebische Elster

6 Jonathan und Grabowski, der Maulwurf

7 Jonathan erkennt sich selbst

8 Jonathan verfängt sich

9 Jonathan kann nicht singen

10 Jonathan bestiehlt eine Spinne

11 Jonathan auf dem Rummelplatz

12 Jonathan passt nicht auf

13 Jonathan rettet Grabowski zum zweiten Mal

14 Jonathan knackt keine Nuss

15 Jonathan organisiert einen Umzug

16 Jonathan findet eine Puppe

17 Jonathan organisiert einen Wettflug

18 Jonathan und die Windmühle

19 Jonathan und der Waldbrand

20 Jonathan und der Drache

21 Und wie es weiter ging

Der Autor

*****

Vorwort

Die Geschichten um Jonathan sind in der vorgelegten Version zwar erst 2013 entstanden, beruhen aber auf der Grundidee von vor über 30 Jahren. Damals waren meine beiden Töchter klein und hatten großen Spaß daran, wenn sich Papa abends an den Bettrand setzte und Geschichten erzählte – Geschichten, die er erzählend erfand. Held war schon damals der kleine Vogel Jonathan mit vielen Freunden und Erlebnissen im nahen Wald, auf der Pferdewiese gegenüber oder an Nachbars Teich. Oft erzählte mir meine Frau beim Abendbrot von Ereignissen des Tages, die die Kinder z.B. aus dem Kindergarten berichtet hatten; dann konnten sie in den Jonathan-Geschichten solche Erlebnisse, Ärger oder gar Ängste noch einmal aus der Distanz betrachten und „verarbeiten".

Ich glaube, das half ihnen in einen friedlichen Schlaf. Deshalb sollten die Eltern oder Großeltern, die ihren Sprösslingen die hier erzählten Abenteuer vorlesen, nicht zögern, selbst neue Geschichten zu erfinden – die Welt der Phantasie ist unendlich, aus ihr zu schöpfen ist unendlich befriedigend für Erzähler und Kind.

Ein besonderer Dank gilt meinem Freund und Künstler Andreas Trautwein, der das Titelbild geschaffen hat. Zu danken habe ich auch meiner Frau Rita für zahlreiche Ideen sowie einigen Freunden, deren Kinder oder Enkel die ersten Zuhörer dieser Geschichten waren. Dank Wikipedia und meiner Freunde Dietrich Lauterbach, der auch den Druck organisierte, und Wilhelm Stein konnte ich auch einige Bildchen einstreuen, die Helden und Szenen der Geschichten zeigen.

Gerd Eisenbeiß, Bonn, im März 2014

Mehr Geschichten und anderes auf www.amrehsprung.de

*****

1 Ein Vogelbaby kommt zur Welt

Gleich wo der große Wald beginnt, wohnte einst ein kleiner Vogel. Er war der älteste von drei Geschwistern und konnte schon fliegen. Seine Schwester Schneeflöckchen und sein Brüderchen Fliegefix schauten ihm neidisch nach, wenn er vom Nestrand sprang, die Flügel ausbreitete und mit sanftem Schwung über die nahe Siedlung schwebte. „Jonathan, riefen die beiden Kleinen, „Jonathan, bring uns etwas Schönes mit!

Denn, nun wisst ihr es, der Vogel hieß Jonathan. Er hatte ein buntes Gefieder und ein spitzbübisches Gesicht mit einem kurzen, kräftigen Schnabel. Er wäre der perfekte junge Vogelmann gewesen, wenn er auch …. Ja, da fehlte etwas, doch davon später.

Jonathans Eltern waren natürlich größer als er. Die anderen Tiere im Walde sagten alle, er sähe ihnen sehr ähnlich. Jonathans Vater war berühmt, denn er war der beste Sänger im Walde. Einst hatte er so schön gezwitschert, dass sich das schönste Vogelweibchen weit und breit hoffnungslos in ihn verliebte. Als sie heirateten, war dies jene Vogelhochzeit, von der noch heute nicht nur die Vögel im Walde singen:

Na ja, das kennt ihr ja auch!

Schon vor der Hochzeit hatte Jonathans Papa angefangen ein Nest zu bauen. Er hatte einen Baum am Waldesrand ausgesucht mit kräftigen Ästen und dichten Zweigen, damit das Nest ein wenig versteckt war – man konnte ja nie wissen, ob es nicht gefährliche Tiere gab. Das Nest war geräumig. Auf den Boden aus Ästchen und Reisig hatte die Mama weiches Moos gelegt, dass es eine Freude war, so zu wohnen und zu schlummern. Aber das Vogelpärchen wollte ja nicht alleine bleiben, sondern Kinder haben, wie alle anderen Tiere auch.

So war es denn eine große Freude, als Mama zum ersten Mal ein rundes buntes Ei ins Nest gelegt hatte und sich vorsichtig darauf setzte, um es zu wärmen. Denn sie wusste, was in dem Ei war: ein Vogelküken entstand darin. Es würde nach einiger Zeit so groß sein, dass es das Ei von innen aufbrechen und damit zum ersten Mal die Sonne sehen würde. Die Eltern freuten sich sehr auf diesen Moment, wo ihr erstes Kind aus dem Ei schlüpfen würde.

Es gab aber auch ein wenig Streit, weil die Mama fand, das Kind solle „Fliege heißen, weil es sicher ein großartiger Flieger werde, wenn es ein Junge würde. „Käfer wäre auch schön, wenn es ein Mädchen wäre. „Du spinnst, protestierte der Papa, „man nennt doch Kinder nicht nach leckeren Speisen!, denn er hatte gerade einige Fliegen verspeist und seiner Frau einen dicken Käfer als Abendbrot mitgebracht. „Ach, du verstehst auch gar keinen Spaß, lachte die Mama, „natürlich bin ich für einen wunderschönen Namen wie Abarax oder Axolotl. Das empörte nun wieder den Vater, der meinte, das seien doch ganz altmodische Namen aus lang vergangenen Zauberwelten: „Brumm oder für ein Mädchen „Mimi, das seien schöne Kindernamen. Doch Mama protestierte, Brumm sei ein Name für einen tapsigen Dickwanst und ihr Sohn werde doch sicher wohlgestaltet sein. So ging es hin und her, bis Mama schrie: „Hör auf! Hör lieber zu, wie das Ei knackt! Ich glaube, es ist soweit!

Und tatsächlich, das Ei hatte einen Sprung bekommen; und der wurde rasch zum Riss, bis schließlich die Eierschale ganz aufplatzte und ein süßes kleines, nacktes Vögelchen auf der halben Eierschale lag. „Jonathan, sagte Mama entzückt, „mein Großvater hieß Jonathan und unser erstes Kind soll auch so heißen!

Da hatte auch der begeisterte Vater nicht mehr streiten wollen: „Ja, Schatz, das ist ein ganz ausgezeichneter Name; Jonathan ist unser erster Sohn!"

*****

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