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Mythen in Tüten: ES macht nix

Mythen in Tüten: ES macht nix

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Mythen in Tüten: ES macht nix

Länge:
125 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Juni 2013
ISBN:
9789382788355
Format:
Buch

Beschreibung

Mythen in Tüten

Advaita und Karl - Klar

Seine Talks sind unvergleichbar

Sprachlich spielerisch - geistreich - intensiv, dabei lebendig - absolut

Nach Lao Tse (“Tao Te Karl”) spricht Karl diesmal über Raum und Zeit - Alles und Nichts

“Zum Reden braucht man Zeit und Raum. Sprecher und Hörer müssen sich in der Vorstellung voneinander trennen. Damit das Sprechen da anfängt und das Hören da aufhört – und wechselt. Das ist die Unterhaltung des Sein. Kein Entkommen – Du kannst dich nicht vermeiden!”

“Ich liebe alles, weil es nichts bringt. Also totale Sinnlosigkeit. Alles gibt nichts und alles bringt nichts. Das ist super.”

Karl Renz gibt seit Jahren weltweit Self-Talks
Mehr Infos und Talk Termine unter www.karlrenz.com

Herausgeber:
Freigegeben:
3. Juni 2013
ISBN:
9789382788355
Format:
Buch

Über den Autor

Karl Renz was born in Germany in 1953, and, after some years of rather unorthodox "seeking" (including time spent in Mexico looking for Don Juan), experienced an Awakening in the late 1970s. He travels around the world talking about, well, what can't be talked about -- and does pretty well at it. He's visited Santa Fe each fall the last five years or so, offering evening "Self-Talks" ("the self talking to the self", as he puts it) at the home of a friend.


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Buchvorschau

Mythen in Tüten - Karl Renz

UNKENNBAR

Es ist immer das und du bist das, fertig

F:Die Frage ist, was ist dieses Unkennbare?

Karl:Ja, das ist der Witz, der gerade jetzt spricht. Das, was jetzt spricht, möchte wissen, was jetzt spricht.

F:Ja, das geht schon ziemlich lange so.

Karl:Das geht schon ziemlich, diese Liebesbeziehung, des Selbst zu sich selbst, ist schon sehr unendlich.

Diese Beziehung, dieser Traum, hat aber auch nicht angefangen. Die „Dream Connection", also das, wo sich der Träumer und das Geträumte verschieden erfahren, hat nie angefangen und hört nie auf.

Das ist die Art und Weise, wie Wirklichkeit sich verwirklicht.

Wirklichkeit verwirklicht sich als Verwirklicher, verwirklichen und Verwirklichtes. Es ist immer diese Dreifaltigkeit, aber das, was sich als Dreifaltigkeit entfaltet, hat deshalb noch lange keine Falte und altert deshalb auch nicht.

F:Sozusagen eins.

Karl:Es kennt das Eine gar nicht. Jetzt eins zu sagen ist schon wieder etwas - eine Leiche.

Darum, Advaita, heisst einfach nicht zwei. Es gibt also nichts Zweites zu dem und du bist das, zu dem es nichts Zweites gibt, das ist alles. Aber wenn du sagst, es ist eins - das ist schon wieder zuviel oder zuwenig.

F:Dann ist es Traum und doch kein Traum?

Karl:Weder noch.

Es ist Traum, aber kein Traum oder es ist kein Traum, dann ist es Traum. Sei einfach das, du bist das.

Die Hinweise, die man geben kann, sind einfach nur, das kann man nicht vermehren und nicht vermindern. Das ist die Qualität von Sein oder von Wissen, welches nicht vermehrt oder vermindert werden kann durch irgendeine Art und Weise.

Es wird nicht mehr beim Mehr und nicht weniger beim Weniger.

Es ist immer das und du bist das, fertig. Und der Witz ist, dass das, was das ist, wissen will und denkt, es müsste das wissen - das ist der Witz.

ERKENNTNIS

„Wenn du wach bist, ist es zu spät"

F:Wir wollen Erkenntnis an sich.

Karl:Ja, weil es dich gibt, als das was du bist, gibt es einen Erkennenden und einen Nichterkennenden, einen Versteher und einen Nichtversteher, einen Dorfvorsteher – und den Bürgermeister.

Ja, du hast selber Schuld, dass man Bürger ist - man braucht eine Bürgerwehr, nur weil es dich gibt. Du kannst dich nicht entschuldigen, kannst du ruhig, aber es macht nix, du bist es trotzdem.

F:Habe ich mir immer gedacht, aber ich habe auch gedacht, das ist ganz schön vermessen.

Karl:Ja, was ist jetzt vermessen? Zu denken man wäre nicht das, oder?

F:Nein, das alles was ist, das ist, was ich bin.

Karl:Ja, aber das ist nicht vermessen. Das kann man ja nicht messen. Wenn man jetzt denkt, man ist hier nur der Kleine, der Schwerenöter, das wäre vermessen. Das ist eigentlich Vermessenheit, das ist Arroganz.

Zu sein, was Du bist, das ist – obwohl, wenn man es sagt, ist es auch schon wieder unverschämt - ganz natürlich.

Aber warum nicht, man ist ja ehe bescheuert. Das man angefangen hat, diesen Sch... hier zu träumen, ist schon dumm gelaufen. Wenn ehe schon alles dumm gelaufen ist, wen kümmert es? Dümmer geht nimmer.

Das ist dieser göttliche Unfall, von dem Buddha redet. Es hat angefangen zu träumen - die Wirklichkeit.

F:Man hat vergessen wer man ist, sagen wir mal.

Karl:Man kann es ja nicht vergessen, das, was es vergessen kann, ist ja schon ein Hanswurst.

F:Wenn man sagt, du entscheidest, das man in diesen Traum eingegangen ist, dann muss es ja irgendwo einen Anfang gegeben haben.

Karl:Das ist ein Hinweis auf den Unfall, den du jeden Morgen hast. Das heisst nicht, dass es da einen Anfang gibt. Jeden Morgen wachst du auf, obwohl du gar nicht willst.

Dann hast du den Salat. Und wenn du wach bist denkst du, wie schaffe ich es, mich so müde zu kriegen, dass ich wieder schlafen kann.

F:Ja, aber man kann nichts dagegen tun.

Karl:Ja, sage ich doch, deswegen nennt man es Unfall. Unfall heisst, wenn du wach bist, ist es zu spät.

Vorher weißt du ja nichts davon, dass es da einen gibt, der wach werden könnte. Und dann, wenn du wach bist, fängst du an zu meditieren und willst wieder einschlafen.

– „Ohm" - Ja, man schaut so lange Fern’, bis man müde ist. Ist ja sowieso nur eine Schlaftablette, die man braucht. Man weiss eigentlich schon, was besser ist.

Man weiss immer, ohne mich ging es mir besser.

Und alles, was du als Ich versuchst, ist das Ich loszuwerden.

Die Egoüberwindung – und es heisst ja auch „E - go - es geht sowieso wieder, „E - go – „E - komm".

Aber wenn du versuchst, es gehen zu lassen, dann stört es dich, das ist dann Sch... Jeder Moment mit dem Ego ist Sch... Ist ja ehe alles Mist, aber wenn du nichts dagegen machen kannst, was soll es?

F:Obwohl das Gefühl manchmal nicht schlecht ist.

Karl:Der Film?

F:Nein, das Gefühl.

Karl:Das es wieder geht, das Gefühl. Ist auch gut, das es wieder geht, denn es heisst ja auch „geh - fühl woanders. I mmer was mit „ge (h) anfängt, will man wieder loswerden – Gedanke, Gefühl, getroffen, Gehilfe, getraut, gesprochen.

Ich finde, Namen sind immer sehr treffend. In Ego ist schon alles enthalten. Es heisst ja auch nicht, bleib bitte – sondern E - go.

Nein, von daher weißt du schon immer, wo es am schönsten ist, nämlich da, wo keiner ist. Das ist ganz natürlich. Es hat sich noch keiner im tief – tief Schlaf beschwert.

Also in der absoluten Abwesenheit einer Anwesenheit von einem, der ist oder nicht ist, hat es noch keinen gegeben, der sich beschwert hat.

Das muss doch eigentlich ganz schön sein. Keiner weiss, was da los ist, aber es ist immer besser, als alles andere. Oder hast du schon mal einen gehört, der sich beschwert hat? – Das er tief - tief geschlafen und nichts gemerkt hat? Da war gar nichts los und es war wunderbar.

F:Höchstens die Zeit verschlafen.

Karl:Ja, das ist zu spät. Dann bist du ja schon wieder wach.

Es kann ja nur der, der morgens wach wird, zur Arbeit gehen. a gibt es doch gar keinen, der arbeitet, der was verpassen kann.

Nur der da vorne muss Vipassana machen. Der da hinten braucht doch kein „wie passen ma", da braucht doch gar nichts passen. Dahinten, da gibt’s gar nichts, kein Passepartout oder irgendwas.

Nein, darum sind die Hinweise des tief – tief Schlafs die wesentlichen Hinweise im sogenannten vedischen Irgendwas.

O weh, o weh, kaum sah i mir, ging es mir an die Niere. Ja, darum trinken wir soviel Bier, sind wir hier, trinken wir ein Bier und halten damit aus das hier - sein?

Nein, darum gibt es auch diese ganze Sehnsucht. Der Anwesende ist immer sehnsüchtig nach der Abwesenheit, von Grund auf.

Schon das Baby in der Anwesenheit versucht durch das Stillen, zurück in die Stille zu gehen. Und dann kommt die Brust und füttert es, der Körper isst und stört nicht, dann ist es still. Es ist von der Mutter gestillt worden, ist satt. Darum ist satt das Wort für Selbst.

Die Sattheit, das Satte, das ist immer satt. Und du kannst manchmal in diesem sogenannten Leben, diese Sattheit, diese Abwesenheit erfahren, dann bist du einfach das, was satt ist.

Da gibt es keine Störung, da ist einfach nichts – und das ist mehrheitlich so. Die meiste Zeit am Tage ist das sowieso. Da gibt es gar keinen – nur die Störfälle, an die erinnert man sich.

AUFMERKSAMKEIT

„Auf das gerichtet sein, was Leben ist, das ist deine Natur"

F:Wenn die Aufmerksamkeit sich auf die Aufmerksamkeit richtet, die bleibt ja nicht für immer, oder?

Karl:Da kommst du gar nicht raus. Du bist die Aufmerksamkeit.

Die Aufmerksamkeit auf die Aufmerksamkeit richten, ist das zu sein, was du nicht - nicht sein kannst, weil es nämlich deine Natur ist. Das ist die Aufmerksamkeit, aber

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