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Der Negerkomiker

Der Negerkomiker

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Der Negerkomiker

Länge:
20 Seiten
17 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769641
Format:
Buch

Beschreibung

Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden), auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. 1902 unternimmt Otto Julius Bierbaum gemeinsam mit seiner Gattin eine Autoreise von Berlin nach Italien und wird damit in zweifacher Hinsicht zum Pionier. Erstens gilt er als der erste Deutsche, der Italien mit einem Automobil bereist und dabei die Alpen überquert hat; zweitens schildert er 1903 diese Autorundfahrt in seiner Empfindsamen Reise im Automobil von Berlin nach Sorrent und zeichnet zugleich ein zeitgenössisches, für die damalige Zeit modernes Italienbild, weit abseits von Goethes ästhetischer Italienreise. Im Zuge seiner Reisen zieht es den Autor und Reisejournalisten in den folgenden Jahren immer wieder nach Südtirol. Biografische Bedeutung für Bierbaum hat Schloss Englar in Eppan: Hier lebt er für einige Jahre und ist literarisch äußerst produktiv. (Auszug aus Wikipedia)
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769641
Format:
Buch

Über den Autor

Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden, auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. (Wikipedia)


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Der Negerkomiker - Otto Julius Bierbaum

Der Negerkomiker

Wie van Staanen nach Leipzig kam, war er ein kleines hübsches Kerlchen von zwanzig Jahren, hatte rote Bäckchen wie ein Backfisch, lebhafte blaue Augen, die mit einer ruhigen Vergnügtheit von Ding zu Ding und Mensch zu Mensch blitzten, – sonderbar unschuldig. Er war weder geistreich, noch dumm, hatte einen großen Wechsel, ging in naturwissenschaftliche Collegs, besuchte die Gewandhauskonzerte, fehlte auch nicht im Theater, wenn es eine Premiere gab. Ein Berufsstudium hatte er nicht, er hielt sich »studierenshalber zum Vergnügen« in Leipzig auf.

Sein Vater war ein steinreicher amerikanischer Bankier, der ihn in Deutschland das Gymnasium hatte absolvieren lassen und der ihm nun, so schrieb er ihm nach der in einer kleinen westphälischen Stadt bestandenen Maturitätsprüfung, »vier Jahre Freiheit« gab. »Du sollst ein deutscher Student sein, so fröhlich wie nur irgend Einer, und ein »Bursch« werden, wie sie dort sagen. Denke an Deinen Onkel, meinen Bruder Franz! Was war das für ein lustiger Junge! So knapp er's hatte auf der Universität, er war immer fidel. Ich habe ihn oft beneidet, wenn er so aus Leipzig schrieb von seinen »Suiten« und Fröhlichkeiten, ich Drehsesselhocker damals in Hamburg. Daß er so bald sterben mußte!«

Dieser Bruder Franz schwebte dem alten van Staanen, der schon Anfang der sechziger Jahre nach Amerika gegangen war, als der Typus des deutschen Studenten vor:

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