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Emil der Verstiegene

Emil der Verstiegene

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Emil der Verstiegene

Länge:
21 Seiten
16 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769795
Format:
Buch

Beschreibung

Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden), auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. 1902 unternimmt Otto Julius Bierbaum gemeinsam mit seiner Gattin eine Autoreise von Berlin nach Italien und wird damit in zweifacher Hinsicht zum Pionier. Erstens gilt er als der erste Deutsche, der Italien mit einem Automobil bereist und dabei die Alpen überquert hat; zweitens schildert er 1903 diese Autorundfahrt in seiner Empfindsamen Reise im Automobil von Berlin nach Sorrent und zeichnet zugleich ein zeitgenössisches, für die damalige Zeit modernes Italienbild, weit abseits von Goethes ästhetischer Italienreise. Im Zuge seiner Reisen zieht es den Autor und Reisejournalisten in den folgenden Jahren immer wieder nach Südtirol. Biografische Bedeutung für Bierbaum hat Schloss Englar in Eppan: Hier lebt er für einige Jahre und ist literarisch äußerst produktiv. (Auszug aus Wikipedia)
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769795
Format:
Buch

Über den Autor

Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden, auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. (Wikipedia)


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Emil der Verstiegene - Otto Julius Bierbaum

Aus dem Tagebuche eines blümeranten Dichters

Emil der Verstiegene

Zitzebüttel im Mai 1897.

Einst besang ich den Mai, jetzt geht er mir auf die Nerven. Der Frühling ist die Jahreszeit der Banalen, derer, die sich auf ihren Saft etwas zu gute tun, weil sie keiner verfeinerten Gefühle fähig sind.

Diese Leute besingen auch noch die Liebe. Sie ahnen nicht, welche Roheit sie damit offenbaren, und wenn sie auch so idealistisch tun. Ebensogut könnte man einen Rinderbraten besingen. Es ist unsäglich gemein.

Dichten und an ein Mädchen denken! Ein Mädchen, das, wenn es heiß ist, schwitzt; ein Mädchen, das vielleicht Kartoffelklöße als Lieblingsspeise hat; ein Mädchen, das vielleicht eben das Kochen lernt und nach der Küche riecht! Welch ein Mangel an Sensitivität, oder welch ein Symptom von niederen Instinkten!

Der wahre Dichter, das fühle ich mehr und mehr, muß mit geschlossenen Augen durch dieses Leben gehn, und wenn er dichtet, muß er überhaupt abwesend sein.

Hier dichte ich nie. Hier bin ich der Sohn des Seifenfabrikanten Meyer und muß meine Seele martern lassen.

Es gab heute eine häßliche Szene mit meinem Vater. Ich soll ins Geschäft eintreten oder mein Referendarsexamen machen. Das eine ist so ausgeschlossen wie das andere. Ich bin zu differenziert für einen bürgerlichen Beruf. Träumen ist

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