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Pan und die Geheimräte

Pan und die Geheimräte

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Pan und die Geheimräte

Länge:
20 Seiten
17 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769924
Format:
Buch

Beschreibung

Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden), auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. 1902 unternimmt Otto Julius Bierbaum gemeinsam mit seiner Gattin eine Autoreise von Berlin nach Italien und wird damit in zweifacher Hinsicht zum Pionier. Erstens gilt er als der erste Deutsche, der Italien mit einem Automobil bereist und dabei die Alpen überquert hat; zweitens schildert er 1903 diese Autorundfahrt in seiner Empfindsamen Reise im Automobil von Berlin nach Sorrent und zeichnet zugleich ein zeitgenössisches, für die damalige Zeit modernes Italienbild, weit abseits von Goethes ästhetischer Italienreise. Im Zuge seiner Reisen zieht es den Autor und Reisejournalisten in den folgenden Jahren immer wieder nach Südtirol. Biografische Bedeutung für Bierbaum hat Schloss Englar in Eppan: Hier lebt er für einige Jahre und ist literarisch äußerst produktiv. (Auszug aus Wikipedia)
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769924
Format:
Buch

Über den Autor

Otto Julius Bierbaum (* 28. Juni 1865 in Grünberg in Schlesien; † 1. Februar 1910 in Dresden, auch bekannt unter den Pseudonymen Martin Möbius und Simplicissimus, war ein deutscher Journalist, Redakteur, Schriftsteller und Librettist. (Wikipedia)


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Pan und die Geheimräte - Otto Julius Bierbaum

Ein Phantasiestück

Pan und die Geheimräte

Als der große Gott Pan lange genug tot gewesen war, da dachte er sich, es möchte wohl an der Zeit sein, wieder lebendig zu werden. Denn die Götter, da sie keine Übermenschen sind, sondern eben Götter, sind mitleidig. Also ward Pan lebendig aus Mitleiden.

Irgendwo tauchte er auf und wandelte umher. Es war auf einer kleinen Insel in einem kleinen See. Niemand sah ihn dort außer zwei Dichtern, die auf einem Kirschbaum saßen wie schmausende Spatzen. Es war ein Dicker und ein Dünner. Der Dicke sprach: Ich wünschte, die Welt wäre so drall wie diese schwarzen Kirschen.

Der Dünne aber, der manchmal kosmophantasierte, stopfte sich ein ganzes Büschel wachsgelber ins Maul, gab einen Sprühregen von Kernen von sich und bemerkte: Was weißt du von der Welt!? Wer weiß, ob sie nicht ein Kirschbaum ist und unsre Erde eine Kirsche dran?

Aber der Dicke schüttelte sein rundliches Haupt, daß die Kirschgehänge an seinen Ohren schwermassiv baumelten, und sagte nichts als: Madig!

Das, mein Dicker, erwiderte der Dünne, überlasse dem Urteil der Götter. Sie, nicht wir, sitzen im Baume und essen.

Und der Dicke, der der schwarzen zu viele gegessen hatte, entgegnete milde: Seien wir fromm und wünschen wir, daß sie sich den Magen nicht verderben.

Scilicet: an uns, bemerkte der Dünne.

Pan hörte das Gespräch und amüsierte sich darüber so sehr, daß er

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