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Die Schutzflehenden

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Die Schutzflehenden

Länge:
49 Seiten
26 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769184
Format:
Buch

Beschreibung

Aischylos (* 525 v. Chr. in Eleusis, Attika; † 456 v. Chr. in Gela, Sizilien) ist vor Sophokles und Euripides der älteste der drei großen Dichter der griechischen Tragödie. Von seinen sieben erhaltenen Stücken werden vor allem die Perser und die Orestie weltweit gespielt. Als Soldat nahm er 490 v. Chr. für Athen an der Schlacht bei Marathon gegen die Perser teil, in der sein Bruder Kynaigeiros getötet wurde. Nach der Zerstörung Athens im Jahre 480 v. Chr. war er auf einem der griechischen Kriegsschiffe an der Seeschlacht von Salamis beteiligt. Er unternahm mehrere Reisen nach Sizilien, so auch 475 v. Chr. auf Einladung des dortigen Tyrannen Hieron I. von Syrakus, und traf dort auf die Lyriker Simonides, Pindar und Bakchylides. Für Hieron verfasste er das Festspiel Die Ätnäerinnen. Im Jahr 472 v. Chr. gewann er den Siegespreis mit der Uraufführung des Dramas Die Perser, bei dem es sich um eine dramatisierte Fassung seiner Kriegserfahrungen handelt. Im Wettstreit mit Sophokles unterlag er im Jahre 468 v. Chr., doch konnte er bei den Dionysien insgesamt 13 Siege erringen. Von seiner letzten Sizilienreise kehrte er nicht mehr zurück. Er starb 456 v. Chr. in Gela, wo er auch begraben wurde. Der Legende nach hatte er sich dort auf die Felder zurückgezogen, weil ihm ein Orakel geweissagt hätte, dass er beim Einsturz eines Hauses sterben sollte. Da flog ein Adler mit einer Schildkröte im Schnabel vorbei, die er auf einem Felsen zerschellen lassen wollte, um an ihr Inneres zu gelangen. Der Vogel verwechselte Aischylos' Glatze von oben mit einem Stein, ließ los, und die Beute erschlug den Dichter. (Auszug aus Wikipedia)
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 27, 2015
ISBN:
9783956769184
Format:
Buch

Über den Autor

Aischylos, * 525 v. Chr. in Eleusis, Attika; † 456 v. Chr. in Gela, Sizilien) ist vor Sophokles und Euripides der älteste der drei großen Dichter der griechischen Tragödie. Von seinen sieben erhaltenen Stücken werden vor allem die Perser und die Orestie weltweit gespielt. (Wikipedia)


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Die Schutzflehenden - Aischylos

Personen

Die Schutzflehenden

Chor der Danaiden

Danaos

Pelasgos, König der Argeier

Herold

Erste Strophe

Chorführerin:

Zeus, Flüchtlingshort,

Schau gnädig herab auf unseren Zug,

Der zu Meer von des Nilstroms Mündungen her,

Von den feinsandigen,

Aufbrach; und verlassend die heilge

Heimat, die an Syria grenzt, flohn wir,

Um Blutschuld nicht ins Elend zu gehn,

Vom Gerichte des Volkes verurteilt;

Den verwandten, den bräutigamsflüchtigen Bund,

Mit Aigyptos' Söhnen die Hochzeit flohn

Voll Abscheu wir; und Danaos selbst,

Mein Vater und Rater und Führer zur Tat,

Er ersann, er gebot

Uns dies' glorwürdigste Trübsal:

Rastlos zu entfliehn durch die wogende See

Und zu landen am Argosstrande, woher

Ja unser Geschlecht von der schweifenden Kuh,

Vom Berühren, vom leis anwehenden Hauch

Des Kroniden sich rühmt zu entstammen.

Drum welch Land wohl, liebreicher denn dies,

Könnten betreten wir,

Dies bittende, wollenumwundne Gezweig

Schutzflehender fromm in den Händen?

O droben ihr Himmlischen, deren die Stadt

Und das Land und die leuchtenden Wasser, und ihr

Schwerstrafenden drunten im Hades,

Und Zeus, Heiland, der das Haus, das Geschlecht

Du der Frommen bewahrst,

Aufnehmet der Fraun schutzflehenden Zug;

Doch den männergedrängt frechtrotzenden Schwarm,

Des Aigyptos' Geschlecht,

Eh ihr Fuß dies sandige Ufer betritt,

So verschlagt sie in jagenden Barken hinaus

In die offene See,

Wo die wettergegeißelte Sturmnacht sie,

Wo sie Donner und Blitz,

Wo des regengepeitschten Orkanes Gewalt

In der brausenden See sie vernichte,

Eh das Bett, das Themis ja ihnen versagt,

Eh mit ringender Hand das erzwungene Bett

Der bewältigten Muhmen sie schänden.

Erste Strophe

Flehend gewendet zu dir,

Sohn des Zeus, du der jenseitigen Heimat Hort, von der blumenweidenden Kuh,

Unserer Ahnin, gezeuget von Zeus' Hauch –

Denn, der sie rührte, der Hauch, ihn erfüllte im Namen das ewge Verhängnis,

Als sie Epaphos' Kraft gebar, glorreich.

Erste Gegenstrophe

Flehend zu dir denn gewandt,

Will ich jetzt, in den grasreichen Aun der hehren Mutter einstige Qual

Feiernd, ein unwiderlegliches Zeugnis

Sagen, von welchem verschieden und nimmer erwartet sich alles an uns zeigt;

Doch begreift mit der Zeit man einst dies auch.

Zweite Strophe

Stünd in der Näh einer der Einheimischen jetzt

Zu Vogelfang und hörte diese

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