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Via de la Plata – Impressionen eines Pilgers: Zu Fuß von Sevilla bis nach Santiago de Compostela

Via de la Plata – Impressionen eines Pilgers: Zu Fuß von Sevilla bis nach Santiago de Compostela

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Via de la Plata – Impressionen eines Pilgers: Zu Fuß von Sevilla bis nach Santiago de Compostela

Länge:
89 Seiten
41 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 18, 2014
ISBN:
9783734721915
Format:
Buch

Beschreibung

Begeben Sie sich mit diesem E-Book auf eine 1000 km lange Pilgerreise auf der Via de la Plata. Der Silberweg, wie die Via de la Plata auch genannt wird, führt Sie von Sevilla in Andalusien bis nach Santiago de Compostela nach Galicien. Dieser Jakobsweg ist gegenüber dem Camino Francés nicht überlaufen, er ist ursprünglicher und landschaftlich sehr reizvoll. Impressionen, die Sie nicht vergessen werden. Dieses Buch ist kein Reiseführer im herkömmlichen Sinn, sondern eine Reiseerzählung, es schildert Ihnen auf besondere Weise den interessanten Verlauf der Via de la Plata. Die exzellenten Fotoabbildungen dokumentieren die Faszination der Pilgerreise. Dieses Buch eignet sich auch als Begleitbuch für einen Reiseführer.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 18, 2014
ISBN:
9783734721915
Format:
Buch

Über den Autor

Bernd Koldewey ist 1957 in Bochum (Nordrhein-Westfalen) geboren, lebt in Herne. Seit 2001 befasste er sich mit der Kultur seiner Heimat. Ab 2007 widmete er sich nur noch einem Thema, dem europäischen Jakobsweg. Er pilgerte 3000 Kilometer zu Fuß von Herne nach Santiago de Compostela, durchwanderte halb Europa. Dabei entdeckte er seine Liebe zum Schreiben von Reisereportagen, was neben dem Pilgern zur Leidenschaft wurde. Als Jakobspilger sammelte er Erfahrungen in Deutschland, Frankreich und Spanien und hielt alles in Wort und Bild fest. 2010, im Heiligen Jahr, pilgerte er 1000 km auf der Via de la Plata. In den Jahren 2009 bis 2014 ging er auch auf Jakobusspuren im eigenen Land, er erforschte Jakobswege an der Mosel, Rhein, Sieg und Ahr. Auch im Sauerland und im Münsterland fand er interessante Wege, die es für ihn zu entdecken und erforschen galt. Dazwischen zog es ihn immer wieder nach Spanien zurück, hier folgte er den historischen und ursprünglichen Routen der spanischen Jakobswege, er pilgerte auf dem Camino Primitivo (2013) und dem Camino de Levante (2014).


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Buchvorschau

Via de la Plata – Impressionen eines Pilgers - Bernd Koldewey

Koldewey 

Kapitel 1: Von Sevilla bis nach Mérida

Die Via de la Plata oder auch Silberweg wie die uralte Römerstraße auch genannt wird, ist für Jakobspilger eine besondere Herausforderung. Sie beginnt in Sevilla in der Region Andalusien und verläuft in nördlicher Richtung durch drei weitere autonome Regionen Spaniens, die Extremadura, Kastilien-León und durch die nordwestliche Region Galiciens.

Für uns begann in Sevilla eine lange Pilgerreise, 1000 km führte uns einer der ältesten Pilgerwege durch Spanien. Faszinierende Landschaften öffneten sich uns und beeindruckten uns mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna. Jetzt in der Jahreszeit Mai und Juni, waren die Flüsse und Seen voll mit kristallklarem Wasser. Alles war im Überfluss vorhanden, auch die Natur war gesegnet, überall blühte es, die Wiesen und Weiden waren gefüllt mit bunten Blumen. Rinder und Scharfe fanden jetzt reichlich Nahrung, auch für uns schien die Landschaft paradiesisch.

Sevilla die Hauptstadt Andalusiens, dem ehemaligen Hispalis, liegt im fruchtbaren Tal des Guadalquivir, hier entstand die traditionelle Musik des Flamencos. Musik, Gesang und Tanz, begleitet von Gitarren und Kastagnetten. Die mediterrane Stadt bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Pilgern empfehle ich ein paar Tage zu bleiben. Besondere Höhepunkte bietet die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und malerischen Plätzen, die mit unzähligen Cafés bestückt sind. Einer der schönsten Plätze von Sevilla ist die Plaza de España. In Form eines Halbkreises stehen die roten Backsteinbauten, verziert mit Marmor und Keramik. Diese schöne Architektur vermittelt auf eindrucksvolle Weise den Stil der Renaissance und des Barocks. Umgeben vom Maria Luisa Park wurde die Plaza 1929 für die Iberoamerikanische Ausstellung angelegt.

Kathedrale von Sevilla

Das bekannteste Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale von Sevilla (Santa María de la Sede), sie ist die drittgrößte Kathedrale der Welt und steht mit der Giralda, einst ein Minarett der Großen Moschee von Sevilla, unter Denkmalschutz und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Den römischen und maurischen Einflüssen der Stadt kann sich keiner entziehen, die beiden römischen Kaiser, Trajan und Hadrian wurden ganz in der Nähe in Santiponce/ Itálica geboren. Santiponce ist nur 8 km von der Hauptstadt Sevilla entfernt, hier liegen die römischen Ruinen von Itálica. 

Die Giralda (Turm der Kathedrale)

Wir hatten nun den Großraum Sevilla verlassen und begaben uns auf einsame Wege. Pilger hatten wir bisher noch keine getroffen, aber das kann ja noch kommen, dachten wir uns. So ein Pilgerboom wie auf den Camino Francés war wohl nicht zu erwarten. Die Via de la Plata zählt noch zu den abenteuerlichsten Routen auf dem Jakobsweg. Zwar gibt es überall Herbergen und kleine Hostals (Pensionen), dennoch sollte man seine Etappen genau planen. Oft sind die einzelnen Etappen und Orte soweit auseinander, dass sie die 30 km Marke überschreiten. Auch die Hitze kann einem böse mitspielen, ausreichender Wasservorrat ist sehr wichtig. Die Sonne steht den ganzen Tag senkrecht über dem Kopf, und Temperaturen über 30 Grad ist keine

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