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Zen: Quelle Weg Zukunft - Der Weg ist das Ziel IV

Zen: Quelle Weg Zukunft - Der Weg ist das Ziel IV

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Zen: Quelle Weg Zukunft - Der Weg ist das Ziel IV

Länge:
188 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Dez. 2014
ISBN:
9783735713308
Format:
Buch

Beschreibung

Zen ist der Weg zur Erlangung universellen Bewusstseins, persönlicher Souveränität und eines nicht vorstellbaren Grades an Freiheit. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, der Cortex, die Großhirnrinde, steht für rationales Denken in Bildern, während niedere Gehirnstrukturen den überwiegenden Teil unseres Bewusstseins repräsentieren. Zen bietet die Chance, den Kampf unseres expliziten versus unseres impliziten, der des deklarativen versus des prozeduralen Gedächtnisses, zu kontrollieren. Sicher bietet jede Wissenschaft an sich auf hohem Niveau einen möglichen Zugang zu mehr Bewusstsein. Philosophie, Psychoanalyse, Religion, Literaturwissenschaft, sogar rein naturwissenschaftliche Gebiete wie die Physik (Elementarteilchen Forschung) gestatten einen Einblick, wie diese Buch zeigt. Besonders tief gehendes Verständnis auf höchstem Niveau ist ohne die Zen Philosophie (rein neurophysiologisch) unvorstellbar. So empfehle ich die Literatur dieses Buches jedem Wissenschaftler, ob Physiker oder Metaphysiker, um den Weg zu beginnen. Im Dienste der Gemeinschaft und seiner selbst. Das Verständnis füreinander und für sich selbst wächst mit jedem kleinen Schritt. Sicher ein anspruchsvolles Buch, aber ein wichtiges. Zen ist nicht einfach zu haben. Alles Wertvolle muss erarbeitet, erkämpft werden – nur Mut.
Peter Lumbeck

In einer nie zuvor erschienenen Zusammenschau über 2500 Jahre führt der Autor von den Quellen des Zen bis in die Gegenwart und gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Das ausführliche Literaturverzeichnis zeugt von der Belesenheit des Autors. Er beweist, Zen ist kein esoterischer Nonsens. Zen ist ein Weg, sein Leben sinnvoll und glücklich zu gestalten. Zen, das Unbeschreibbare, wird definiert. Interferenzen zur Medizin, zur Psychoanalyse, zum Mythos, zur Weltliteratur, zur Philosophie, zur Religion werden überzeugend dargestellt. Es wird deutlich, wie bedeutend Zen Erfahrungen für alle Bereiche unseres Lebens sind. Praktische Möglichkeiten, Zen zu erfahren werden erklärt. Die an sich nur schwer erfahrbare Gedankenwelt ausgewählter Zen Meister wird dem Leser gedeutet. Die Rinzai Zen Kampfkunst Taekwon-Do rundet das Bild ab. Der Autor verbleibt mit Zen Essenzen und eigener Erfahrung.
MEISTER LUMBECK ist nicht nur Zen Meister der Rinzai Zen Kunst Taekwon-Do, sondern auch Arzt und Psychotherapeut. Theorie und Praxis vereinen sich in Person und Lebensweg. Denken, Reden, Handeln sind eins. Er blickt auf 45 Jahre aktiven Sports zurück, vom Leistungsschwimmsport, über Karate-Do, zum Taekwon-Do, wo er seinen Meister, Freund und Wegbegleiter fand. Als engagierter Arzt betreut er Patienten ganzheitlich. In "Herzensangelegenheiten" ist er Experte. Sein breites Spektrum reicht vom Notarzt, Taucherarzt, Sportarzt bis zum Sexualmediziner, Paartherapeuten, Flirtcoach und Psychotherapeuten.
Zen Geist, starker Wille und Zusammenhalt der Familie, eine liebevolle Ehefrau bilden das Fundament seines Schaffens. Er folgt dem Motto: Niemals aufgeben. Es überrascht nicht, dass sich im Laufe der Zeit die ganze Familie für die Rinzai Zen Kunst Taekwon-Do begeistert
Herausgeber:
Freigegeben:
12. Dez. 2014
ISBN:
9783735713308
Format:
Buch

Über den Autor


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Zen - Books on Demand

MYTHOS.

ZEN WAS IST DAS?

Viele Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen davon. Menschen ohne konkreten Bezug dazu besitzen zum Teil mystische Vorstellungen (ZEN UND MYTHOS). Aber selbst unter denjenigen, die Zen ausüben, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Diejenigen, die Zazen, die sitzende Meditation, kennen, präferieren Ihre Vorstellung. Solche, die eine Budo Kunst, wie das Taekwon-Do ausüben, haben die Vorstellung des aktiven, unermüdlichen Übens. Zen Meister (jap. Roshi, korean. Kyosanim/Sabunim) wiederum entwickelten ausgefallenste Techniken zur Schulung der Aufmerksamkeit und der absichtslosen (Selbst) Beobachtung. Diese sind Voraussetzungen für spontane, intuitive Einsichten. Die Flut der Gedanken kommt zur Ruhe, das Nichtdenken, Hishiryo, das Erleben von Stille und Leere, Shunyata, wird möglich. Es ist, wie im richtigen Leben, derjenige, der offen für vieles ist, hat die Chance, vieles zu verstehen. Menschen, die nicht so weltoffen sind, haben eine eingeschränkte Wahrnehmung.

Die leichteste Art, Zen zu verstehen, bedeutet zu lesen und zu meditieren. Eine schwerere Art bedeutet aktives Üben über Jahrzehnte. Die schwerste Art, Zen zu verstehen, liegt darin, Zen in den Alltag zu integrieren. Nicht nur zu einer bestimmten Stunde, sondern in jeder Sekunde. – Wie jeder sich vorstellen kann, entspricht der leichten Art auch nur ein geringes Verständnis, der schwereren Art ein besseres Verständnis. Die schwerste Art, die Integration ins tägliche Leben, entspricht der vollkommensten Art, Zen zu verstehen. Kampfsportanfänger suchen die aus ihrer Sicht beste zu ihnen passende Selbstverteidigung. 99 % überstehen nicht einmal das erste Jahr, dann wird es ihnen zu anstrengend. Es wird vorgezogen, Kurse zu belegen, die „en vogue" sind. Einen Sommer lang Power Yoga auszuüben und dazu Zen Kochbücher zu lesen ist einfacher, als Jahrzehnte oder sogar lebenslang zu trainieren.

Wer mehr will, braucht zunächst einmal Ausdauer. Frühestens nach einigen Jahren beginnt das Verstehen. Es sind nicht bestimmte Griffe, Tritte oder Schläge. Nein, es kommt von innen – was immer schon da war. Die Vorstellung von Zen wird wahrnehmbarer. Man weiß, im Grunde kann jeder diese Bewegungen ausführen. Nur der Geübte tut dies mit immer größer werdendem Verständnis, erst damit mit Erfolg! Die Bewegung ist vom Prinzip fast die gleiche. Erst nach jahrzehntelangem Üben folgt die Erkenntnis. Sie entscheidet sowohl im Kampf, wie im alltäglichen Leben. – Jetzt nehmen Worte Substanz an. Wie die, die den Geist des Taekwon-Do beschreiben: Gerechtigkeit, Höflichkeit, Ehrgefühl, Geist der Einheit, Unermüdlichkeit, Geduld und Bescheidenheit. Es sind dies nicht allein koreanische Tugenden, noch sind es japanische, oder chinesische. Es sind Tugenden der Erfolgreichen der ganzen Welt. Erfolgreich sein bedeutet, seinen Platz im Universum gefunden zu haben. Entsprechend Markus Aurelius (121-180):

„Ein glückliches Leben sind die guten Gedanken, die wir haben."

Dann wieder sind es Gedanken Albert Schweitzers (1875-1965):

„Erfolg führt nicht zur Glückseligkeit, aber Glückseligkeit zum Erfolg. Liebe, was Du tust, und du hast Erfolg!"

) an einen verzweifelten Schüler:

„Ich würde gerne irgendetwas anbieten, um Dir zu helfen, aber im Zen haben wir überhaupt nichts. Zen bedeutet, das Leben zu leben – in seiner ganzen Fülle. Der unmittelbare Zugang zu diesem Einfachsten von allem ist dem Verstandeswesen Mensch versperrt – es scheint so, als ob die niemals schweigende Stimme der Gedanken ihn durch hartnäckige Ideen und urteilende Vorstellungen blockiere. Die Ich-Bezogenheit jedes Einzelnen verursacht immer wieder nur neues Leiden (Dukkha). Zen kann diese Verwirrung lösen – zuletzt vermag man sogar zu essen, wenn man hungrig ist, zu schlafen, wenn man müde ist.

Immer wieder hört man, Zen biete „nichts, keine Lehre, kein Geheimnis, keine Antworten. Zen hat kein Ziel. Verstand und Vernunft wirken dem Verstehen entgegen. Zen zielt immer auf die Erfahrung, das Handeln im jeweiligen Augenblick. Zen bedingt gleichzeitiges Fühlen und Denken. Zen ist mit Worten kaum beschreibbar, jedoch erfahrbar. Um Zen zu verstehen, sollten wir uns klarmachen, wir alle tun nicht immer das, was wir wirklich wollen. Manchmal ist es sogar schlimmer, wir wissen nicht, was wir eigentlich wollen. Ganz tief und unbewusst kaufen wir uns Schokolade, ein schönes, schnelles, teures Auto, ein wunderschönes rotes Sommerkleid. – Diejenigen wenigen mit einem gewissen Zen Level kaufen es für eine Freundin, einen Freund, für sich selbst. Denken, reden, handeln ist eins für Sie. Zen verbietet uns keine Lust. Zen wirft uns zurück auf uns selbst, reinigt uns von überflüssigen, falschen Gedanken und Handlungen. Wer kennt nicht das Gefühl, Schokolade aus Heißhunger zu kaufen, stellvertretend für Liebe? Oder schnelle Autos, stellvertretend für die eigene narzisstische Befriedigung. Wie können wir uns und die Welt, deren Teil wir sind, besser verstehen? Wir können es machen, wie es der schon zu Lebzeiten anerkannte und erfolgreiche französische Autor Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944) empfiehlt: In seinem Werk Terre des hommes" schreibt der Dichter gleich auf der ersten Seite:

La terre nous en apprend plus long sur nous que tous le livres. Parce qu´elle nous resiste.

Die Erde lehrt uns mehr über uns selbst als alle Bücher – weil sie uns widersteht. Der Bauer, der seinen Acker über Jahre pflügt, kann so Teil der göttlichen Natur werden. Wollen wir verstehen, können wir neue Fähigkeiten generieren. Selbst aus unerwünschten negativen Ereignissen unseres Lebens, können wir fähig werden, die schöne, positive Seite zu finden. Schlicht gesagt, aus etwas Schlechtem etwas Gutes machen.

Erkenntnis erreichen wir über verschiedene Wege, wie ein langes, intensives, dem Leben zu geeignetes Leben (ALBERT SCHWEITZER), über Meditation im Zazen (DŌGEN ZENJI, EIDO TAI SHIMANO, SRI AUROBINDO), via intensives philosophisches Studium (DEMOKRIT, SOKRATES, PLATON, ARISTOTELES, HIPPOKRATES), ein literarisches Studium (SHAKESPEARE, GOETHE UND SCHILLER), aber auch über körperliches Training (MEISTER KWON MEISTER HUNKEL) oder körperliche, naturnahe Arbeit im Sinn von ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY.

Wir haben die Möglichkeit, das Leben zu verstehen, indem wir philosophische Bücher lesen, sie studieren. Wir müssen sie aber mit unserem eigenen Leben in Verbindung bringen – wenn wir wirklich verstehen wollen. Wir müssen über das Gelernte nachdenken, dann darüber reden und schließlich entsprechend dem Gelernten handeln. Wir können psychologische Bücher lesen, Psychologie studieren. Auch hier müssen wir das Gelesene nicht rein intellektuell verarbeiten, sondern mit unserem eigenen Leben in Verbindung bringen – wenn wir wirklich verstehen wollen. Wir können eine Psychoanalyse auskämpfen, in der Intellekt und Emotionen in Verbindung gebracht werden. Aber auch hier müssen wir das Gelernte in Verbindung mit dem Leben bringen, so dass wir verstehen. –

Wir können Zen lesen und studieren. Wiederum müssen wir das Studierte mit unserem eigenen Leben vernetzen – sodass wir wirklich verstehen.

ZEN UND MEDIZIN

STAMMZELLEN

Sport hat umfangreiche Einflüsse auf Körper und Seele. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen Sportler. Tatsächlich empfinden wir aktive Sportler nicht nur deutlich jünger als der Durchschnitt – tatsächlich sind aktive Sportler jünger. Leistungstests und Gewebeproben beweisen dies. Sportler sind aktiver, beweglicher, energiegeladener in körperlicher und geistiger Hinsicht. Jedes vernünftige Training fördert die Freisetzung von Stammzellen. Ich komme aus dem Leistungssport, die ersten fünf Jahre meines Sportlerlebens verbrachte ich mit beinahe täglichem Schwimmtraining. So weiß ich, nach heute 45 Jahren aktivem Training, was ein gutes, vernünftiges Training ist. Im Folgenden werden wir sehen, wie empfehlenswert Training unter Anleitung eines guten Trainers ist. Freizeitsport ist gut, von einem guten Trainer angeleitetes Training ist besser. Eine Ursache sind die beim Training frei werdenden Stammzellen. Sie werden auf den Sportreiz hin vom Wirtsgewebe - zumeist das Knochenmark – freigesetzt, migrieren transendothelial ins Blutgefäßsystem, um am Zielgewebe nach erneuter transendothelialer Migration ihre Wirkung zu entfalten. Natürlich gibt es auch Stammzellen im Gehirn, im Herz, in der Leber, in der Haut. Geruchsrezeptoren gibt es nicht nur in der Nase, sondern auch im Gehirn, der Haut, im Herzen, den Eierstöcken wie den Hoden. Stammzellen können sich in jede Gewebsart entwickeln. So können sie sich nach Herzinfarkt, Schlaganfall, Muskelriss in die entsprechenden Gewebe – Herzzellen, Hirnzellen, Muskelzellen, Gefäßzellen – entwickeln und defekte Zellen ersetzen. Sportler wissen schon lange, Verletzungen heilen bei aktiven Sportlern einfach schneller. Sicher ist der Sportreiz für die Freisetzung von Stammzellen abhängig von Genetik, Trainingsintensität und Sportart. Untersuchungen stehen hier aus. Sicher ist, dass sie den geistig-körperlichen Umbau fördern, alte und weniger funktionale Zellen ersetzen. Selbst passive Sportler haben bessere Überlebenschancen nach einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder einem Autounfall, liegt die sportliche Tätigkeit nicht allzu lange zurück.

KORONARE HERZKRANKHEIT

Wiederum wirkt Sport auf die Entwicklung kardialer Erkrankungen positiv, somit auch auf die KHK, die koronare Herzerkrankung. Dies konnten wir uns schon im Kapitel Stammzellen denken. Weniger bekannt ist Folgendes. Sie werden erkennen, wie empfehlenswert Training unter Anleitung eines guten Trainers ist. In meinem ersten Buch, DER WEG IST DAS ZIEL I, erschienen 2004, zeigte ich verschiedene Herzkrankheiten auf, die mutmaßlich verantwortlich waren für den plötzlichen Herztod aktiver Sportler. Heute, 2014, zehn Jahre später, die Anzahl der Aktiven im Freizeitsport ist explodiert, präsentiert sich ein vollkommen neues Bild. Junge aktive Sportler im besten Alter (25-35), schlank, Nichtraucher, sinnvoll ernährt, sterben plötzlich. Wieso? – Die in einem solchen tragischen Fall zwangsläufig resultierende Obduktion zeigt dann histologisch eine bisher nicht bekannte koronare Herzkrankheit, eine Lungenarterienembolie, einen Schlaganfall oder eine Myokarditis! Es sind Freizeitsportler, die viel zu gesund sind, zu fit, zu gut trainiert. Sie haben zu wenig Zeit, sind selbst zu belesen (Trivialliteratur/Internet), um einen Arzt für den jährlichen Sportlercheck aufzusuchen. – Im Profisport ist der Sportlercheck mindestens zweimal im Jahr Standard. –

Wieso sterben Sie? Sie sterben an ihrem kranken Narzissmus. Diese Sportler fühlen nicht mehr, wie sie ihrem Körper schaden. Sie überschreiten permanent die gesunde Schmerzgrenze (Professor Bauer Schmerzgrenze). Stresshormone und Entzündungsfaktoren überschwemmen ihren Körper so sehr, dass die koronaren Gefäße des Herzens verstopfen. Ihr Abwehrsystem ist so empfindlich angegriffen, überfordert und heruntergefahren, so sterben sie an einfachen bakteriellen Infektionen, die rechtzeitig mit einem Antibiotika behandelt hätten werden können. Virusinfekte werden nicht aus kuriert, man ist ehrgeiziger und klüger als der Profisportler, gönnt sich nicht einmal einen Tag Pause. So werden die Viren über den ganzen Körper verteilt auf alle wichtigen Organe. Stammzellen können hier nichts mehr retten, wenn sie überhaupt noch bei diesem unnatürlichen, hausgemachten Stress ausgeschüttet werden. Der Körper ist vergiftet von Entzündungsstoffen. Das Blut zeigt unnatürliche Eigenschaften, es neigt dazu, Herzkranzgefäße, Lungengefäße oder Gehirnarterien zu verstopfen. Da hilft keine gute Ernährung, keine Sportleraufbaukost, keine Sportlervitamine, keine triviale Lektüre mehr. In der Notfallaufnahme ist es oft zu spät, denn niemand kann sich vorstellen, dass ein so junger Mann so krank und so vorgealtert ist. – Zen und übersteigerter Narzissmus widersprechen einander. Besser wäre es, eine Zen Kunst zu erlernen, um,

„aufwachen zu dem der du bist – es gibt nichts zu tun.

HORMONE

Ein mit Augenmaß ausgeführter regelmäßiger Sport führt zu einem konstanten, ausgeglichenen, hohen Hormonspiegel. Testosteron bei Männern wie Frauen führt zu einer Verdrängung des Fettgewebes durch Muskelgewebe. Die Wahrscheinlichkeit an Diabetes und Krebs zu erkranken ist geringer. Alle Organe sind optimal durchblutet. Die Hormone führen zu einer schnelleren Regenerationsphase, Verletzungen werden schneller repariert. Aber nicht alle Sportler ruhen in sich selbst. Man könnte meinen, manch ein Laufsportler würde vor sich selbst, seinen Problemen, seiner Freundin weglaufen. Manch ein Radsportler mit hohem Pensum an Wochenkilometern zeigt so niedrige Testosteronspiegel wie alte, kranke Männer! Sie kastrieren sich quasi selbst, indem sie ihren Testosteronverbrauch im Sport so hoch treiben, dass für die Freundin, die Ehefrau, für sie selbst nichts mehr übrig bleibt. Niedrige Testosteronspiegel erhöhen die Mortalität (Sterblichkeit) und die Morbidität (Krankheitshäufigkeit). Solche Sportler altern schneller, erkranken eher an koronarer Herzkrankheit, an Schlaganfällen, Diabetes mellitus, Demenzen oder Karzinomen. Ihnen fehlt das richtige Maß, eine gesunde Schmerzgrenze, die Kenntnis, nichts gibt es umsonst, nicht alles ist zu jedem Preis erstrebenswert.

KREBS

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