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Energiewende II: Wohnhäuser, Industrie, Börsen

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Energiewende II: Wohnhäuser, Industrie, Börsen

Länge:
109 Seiten
53 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 15, 2016
ISBN:
9783734705410
Format:
Buch

Beschreibung

Im Zuge der Energiewende wird die spürbare Reduzierung des Energieverbrauchs angestrebt. Kompakt wird dargestellt, wie Hauseigentümer gesetzliche und freiwillige Sparmaßnahmen finanzieren. Bauherren und Käufer achten verstärkt auf Effizienzhäuser und Energieausweise. Mieter finden ihre Optionen um Strom und Wärme zu verringern. Der hohe Energieverbrauch zum Wohnen steht der viel diskutierten Befreiung der Industrie von den Ausbaukosten der Energiewende gegenüber. Kommunen legen Programm auf, um das Energiemanagement für Städten und Gemeinden zu begleiten. Computeranalyse mit Smart-Techniken, Elektromobilität, Contracting und Energiegenossenschaften zeigen Wege in eine neue Zukunft. Die Energiepreise werden an den Börsen ausgehandelt. Die Liberalisierung der Märkte sollen sie senken. Das Buch enthält zahlreiche Grafiken und Diagramme zum leichten Verständnis.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 15, 2016
ISBN:
9783734705410
Format:
Buch

Über den Autor

Gerhard Fleige, Jahrgang 1957, beschäftigt sich als Wirtschaftsfachmann seit 1985 mit Politik- Wirtschafts- und Energiethemen. Von 1986 bis heute arbeitete er als Ingenieur für Architekturbüros, Informatiker für Banken und Sachgüterverteilung und anderen Unternehmen. Seit 2008 leitet er den Energiewirtschaftsdienst. Im seinem Focus liegen Energiewirtschaft und Strommarkt seit mehreren Jahren. Seine Fachgebiete mit Diplom sind universell Banken, Börsen, Steuern, Personalmanagement, Datenbanken und Immobilien. Gerhard Fleige lebt und arbeitet in Hannover.


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Buchvorschau

Energiewende II - Gerhard Fleige

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

2 Energieverbrauch, Effizienz und Finanzierung

2.1 Gebäude

2.1.1 Wohnungen

2.1.2 Effizienzhäuser

2.1.3 Energieausweis

2.1.4 Bausparen

2.1.5 Effizienzhaus finanzieren

2.1.6 Solartechnik finanzieren

2.2 Industrie

2.3 Kommunen

2.4 Smart-Systeme

2.5 Elektromobilität

2.6 Contracting

2.7 Energiegenossenschaften

3 Börsen und Energiepreise

Verzeichnisse

Impressum

Vorwort

Im Zuge der Energiewende wird die spürbare Reduzierung des Energieverbrauchs angestrebt. Die Energiewende ist seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima eingeleitet worden. Praxis und Wissenschaft beschäftigen sich vielen Jahren mit der Technik. Wenig untersucht sind die externen Einflüsse auf die Energiewende. Der hohe Energieverbrauch zum Wohnen steht der viel diskutierten Befreiung der Industrie von den Ausbaukosten der Energiewende gegenüber.

Der Themenkomplex Energiewende teilt sich in fünf preiswerte Bücher auf. 

In diesem Teil Energiewende II werden die Energieverbraucher beschrieben. Energieeffizienz und Energiepreise sind die bedeutenden Themen der Energiewende. Wohngebäude und Industriemaschinen verbrauchen sehr viel. Den Preis bestimmen die Teilnehmer an den Energiebörsen.

Dieses Buch bringt überraschende Erkenntnisse im Vergleich zu anderen Büchern. Die folgende Tabelle gibt einen ersten Überblick, basierend auf Ergebnisse von Experten und Professoren.

Praktikern als auch Wissenschaftlern, Finanzdienstleistern und Politikern,  Geldanlegern für die Altersvorsorge liefert dieses Buch beste Anregungen für ihre Ziele.

Hannover, im September 2014 Gerhard Fleige

2 Energieverbrauch, Effizienz und Finanzierung

Energieverbrauch

Der Energieverbrauch steigt weltweit an. Ursachen sind die demografische Entwicklung und der ansteigende Konsum. Die Bevölkerung ist in Deutschland um ca. 3 % auf 82,1 Mio. (2008) gestiegen. Das führte zu einer Vergrößerung der zu beheizenden Wohnflächen. Die Anzahl der Pkws für Fahrten zum Arbeitsplatz und private Zwecke stieg an. Der Trend zu kleineren Haushalten erhöhte den Energieverbrauch um rund 2 %. [1]

Tabelle 1: Definitionen Primär-, End-/Sekundär- und Nutzenergie (nach Schabbach/Wesselak 2012 S. 29 f. [2])

Die Primärenergieträger durchlaufen verschiedene Umwandlungsprozesse, um sie zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen und Produktionsanlagen, als Prozessenergie oder zur Beheizung von Gebäuden nutzen zu können. Die Energienachfrage hängt von den Anforderungen der Industrie-, der Siedlungs- und der Verkehrsstruktur und den Witterungsbedingungen ab. [1]

Anwendungsgebiete der Energieträger sind die Mobilität, elektrische Energie in der Industrie, die Deckung der Prozess- oder Wärmeenergie, der Betrieb von Elektrolysen (Aluminium oder Chlor usw.) und Elektrostahlöfen sowie der Bedarf an Antriebsleistung (Elektromotoren, Pumpen, Kompressoren oder Mahlanlagen). [1]

Energieeffizienz

Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis vom Energieaufwand zum Nutzen. Die energiewirtschaftlichen Entwicklung eines Landes wird nach dem Primärenergieverbrauch pro Kopf sowie dem Verhältnis von Energieverbrauch zur Wirtschaftsleistung beurteilt. Die gesamtwirtschaftliche Energieintensität wurde seit 1990 um 2 % im Jahresdurchschnitt vermindert. [1]

Die Energieeffizienz in der Industrie hat sich verbessert. Von 1991 bis 2008 wurde die Energieintensität um ca. 35 % verringert. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesministerien sieht die Verdoppelung der gesamtwirtschaftlichen Energieproduktivität von 1990 bis 2020 vor. Demnach muss die Energieproduktivität jährlich ein Erhöhung von 3 % erreichen. [1]

Literatur

[1] BMWi (2009): Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Energie in Deutschland, BMWi (Hrsg.), April 2009

[2] Schabbach, T.,  Wesselak, V. (2012): Energie: Die Zukunft wird erneuerbar, 1. Aufl., 2012, Wiesbaden

2.1 Gebäude

Gebäude verbrauchen sehr viel Heizenergie. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert zunehmend höhere und spezielle Anforderungen an die Energieeffizienz. Das betrifft die Wohnung eines Mehrfamilienhauses, Wohnblocks und Wohnhochhauses. Ebenso gilt das für das Reihenhaus oder freistehende Einfamilienhaus. Ein Wohngebäude kann auch ein Wohnheim, Altenheim und Pflegeheim sein. Gebäude der Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen sind Hallen (Discount-Supermarkt, Möbelverkauf, Autoreparaturwerkstatt, Feuerwehrfahrzeuge, Konzerthalle), Lager (Hochregallager, Möbellager), Produktionsgebäude, Bürohochhäuser, Einzelhandelsgeschäfte, Veranstaltungssäle, Hotels, Gaststätten, Schulen, Krankenhäuser, Justizvollzugsanstalten, Kirchen, Arztpraxen, Ingenieurbüros, Kanzleien und Rathäuser.

Die Aufwand und Umfang für eine kommunale Energiepolitik zeigt der Bestand einer durchschnittlichen Gemeinde. Ein Ort mit rund 15.000 Einwohnern

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