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Standortbilanz Lesebogen 38 Stellschrauben und Vernetzung: Geschehen und Zusammenhang
Standortbilanz Lesebogen 38 Stellschrauben und Vernetzung: Geschehen und Zusammenhang
Standortbilanz Lesebogen 38 Stellschrauben und Vernetzung: Geschehen und Zusammenhang
eBook48 Seiten20 Minuten

Standortbilanz Lesebogen 38 Stellschrauben und Vernetzung: Geschehen und Zusammenhang

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Über dieses E-Book

Im Standortwettbewerb werden auf Dauer nur die bestehen, die in der Lage sind, alle Kräfte zu bündeln, ein klares Profil zu entwickeln und auch die Stärken nach außen zu kommunizieren. Standort ist nicht gleich Standort: notwendige Grundstrukturen differieren mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen, mit der Siedlungsstruktur und der administrativen Einbindung. Hierfür sind Instrumente notwendig, um zu einer ausgewogenen Betrachtung als Entscheidungsgrundlage zu kommen. Instrumente, mit denen man Entwicklungen steuern kann, die langfristig und damit nachhaltig in die richtige Richtung zeigen.
Wenn also ein Unternehmen vor der Frage steht, ob es an einen bestimmten Standort zieht, stellt sich ihm immer auch die Frage, was sich an Informationen anbietet, um einen Standort angemessen beurteilen zu können. Zwischen Informationsproduzenten und -konsumenten werden neue Interaktionsformen realisiert, d.h. Standorte, die sich „informationalisieren“ können, werden besser dastehen als solche, die dies nicht können. Wenn sie darüber hinaus vorhandene Wissensbestände zu nutzen wissen, werden sie sogar noch stärker und erfolgreicher sein als die, die nur auf Informationen basieren. Im komplexen Geflecht eines Standortes wirken von Standortfaktor zu Standortfaktor zahlreiche Informationsaustauschbeziehungen mit mehr oder weniger starken Signalweiterleitungen. Daher muss es ein zentrales Anliegen sein, für das gesamte Geschehen immer den übergeordneten Zusammenhang, d.h. die dynamischen Wirkungsbeziehungen innerhalb der Standortfaktoren, im Blickfeld zu behalten. Es kommt darauf an zu erkennen, an welchen Stellen sich möglicherweise positive Hebeleffekte nutzen lassen und welche Position man einem Standortfaktor im Potentialbild des Gesamt-Standortes einräumt.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD E-Short
Erscheinungsdatum30. Sept. 2014
ISBN9783734725463
Standortbilanz Lesebogen 38 Stellschrauben und Vernetzung: Geschehen und Zusammenhang
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Autor

Jörg Becker

Diplomkaufmann Jörg Becker, Friedrichsdorf, hat Führungspositionen in der amerikanischen IT-Wirtschaft, bei internationalen Consultingfirmen und im Marketingmanagement bekleidet und ist Inhaber eines Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandorientierter Businessoptionen auf Basis von Personal- und Standortbilanzen. Jörg Becker ist Autor zahlreicher Fachpublikationen und Bücher.

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    Buchvorschau

    Standortbilanz Lesebogen 38 Stellschrauben und Vernetzung - Jörg Becker

    Inhaltsverzeichnis

    1 Richtige Dinge richtig tun

    2 Kommunikationsunterstützung für komplexe Zusammenhänge

    3 Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung

    4 Bestandspflege mit Kundenbindung

    5 Innovationsprozesse als Stellhebel

    6 Gewerbesteuer kann standortentscheidend sein

    7 Wie ein Standort seine DNA definiert

    8 Heterogene Bevölkerung verlangt vieles

    9 Standortressourcen und Wissensintensität

    10 Gesundheitswirtschaft auf Wachstumskurs

    11 Regionalentwicklung standortübergreifend

    12 Bilanzierungsbereich Immobilienwirtschaft

    13 Standortspezifische Positionsbestimmung

    14 Standortfaktoren für ein Bilanzgerüst

    15 Erschwinglichkeitsindex im Fokus von Immobilienpreisen und Kaufkraft

    16 Umsetzung in Handlungsfelder

    17 Im Spannungsfeld der Wirkungen

    18 Standortmarketing - Größe und Relevanz

    Impressum

    1 Richtige Dinge richtig tun

    Managementinformation als Holschuld -– Erfolg ist ein Ergebnis richtiger Entscheidungen – Information ist noch nicht Wissen – Vernetzter Manager - Gläsernes Unternehmen – Entscheidungswissen personenbezogen und situationsbedingt: der Faktor Information als eine Holschuld. Manche verantwortliche Standortakteure arbeiten vielleicht mit Assistenten und greifen nur in Ausnahmefälle selbst auf die sogenannten Executive-Informationssysteme (EIS) zurück. Die Begründung, dass manche Verantwortliche den Faktor „Information" nach wie vor als Bring- und nicht als Holschuld einschätzen oder aber ihre Entscheidungskriterien und damit ihre Informationsbedürfnisse nicht offenlegen wollten, ist kaum zutreffend.

    Mögliche Erklärung sind u.U. konzeptionelle Defizite, beispielsweise:

    dass die Potentiale, die Informationsbedürfnisse der Standortakteure umfassend und flexibel abzudecken, viel zu hoch angesetzt werden

    dass die Potentiale, Standortverantwortliche wirkungsvoll zu unterstützen, bessere Entscheidungen schneller zu treffen, viel zu hoch angesetzt werden

    dass die Vorstellung vom „vernetzten Entscheidungsträger oder „gläsernen Standort in der Realität als überzogen erscheint

    dass in rein technikorientierten Ansätzen zu wenig berücksichtigt wird,

    dass sich die Informationsbedürfnisse des Bürgermeisters einer kleineren Gemeinde und des Oberbürgermeisters einer Großkommune in wesentlichen Punkten unterscheiden und teilweise sogar widersprechen

    dass die Einbindung externer -teilweise „weicher"- Umfelddaten zu wenig herausgestellt und auch

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