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Personalbilanz Lesebogen 132 Das geschriebene Wort wird weniger - die Menge persönlicher Daten wird mehr: Personalentwicklung im Wandel

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34 Seiten25 Minuten

Zusammenfassung

Eine dermaßen bewährte Kulturtechnik wie die der Schreibschrift wird wohl nicht so einfach mir nichts dir nichts aus der Welt verschwinden und wegen iPads oder anderer digitaler Gerätschaften ersatzlos gestrichen werden. Denn wer Buchstaben mit Handbewegungen zu Worten verbindet, aktiviert im Vergleich zur Nutzung von Tastaturen meist ungleich mehr Hirnregionen. Im Zusammenhang mit dem Umgang und der Nutzung von Daten stehen u.a. folgende Begriffe im Fokus: Volume, Velocity, Variety, Value. Die Analyse von Daten ist kein Selbstzweck sondern muss Nutzen generieren, es geht um die richtige Mischung von internen mit externen, von strukturierten mit unstrukturierten Daten. Je weniger Daten zur Verfügung stehen desto höher sind die Anforderungen an die analytische Kompetenz. Viele der benötigten Fachkräfte und Spezialisten sind über eine standardisierte Ausbildung kaum noch heranzuziehen. Das moderne Konzept hierfür heißt Flexible Handlungskompetenz. Mit herkömmlicher Wissensvermittlung hat dieses Lernen nur noch wenig zu tun, u.a. vortragender Unterricht wird immer seltener. D.h. der Auszubildende muss sich einen zunehmenden Teil seines Wissens selber aneignen und muss Strategien im Team entwickeln. In Verbindung damit kommen auch auf die Menschen in den Unternehmen neue Anforderungen zu. Als besonders wichtige Qualifikationen werden das „Denken in Zusammenhängen“ und die „Gruppenorientierung/ Teamfähigkeit“ angesehen.

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