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Die Friedensinitiativen des Vatikans während des Ersten Weltkriegs

Die Friedensinitiativen des Vatikans während des Ersten Weltkriegs

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Die Friedensinitiativen des Vatikans während des Ersten Weltkriegs

Länge:
210 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 6, 2015
ISBN:
9783738688078
Format:
Buch

Beschreibung

Benedikt XV. war acht Jahre Pontifex Maximus, vier davon im Ersten Weltkrieg. Insbesondere während dieses Krieges war Benedikt bestrebt diesen Titel nicht nur zu tragen, sondern ihn auch zu leben. Die bereits aus der Antike stammende Titulation war für ihn von Tag eins seines Pontifikats an Programm. Er war bemüht eine Brücke zwischen den Menschen, den Völkern zueinander und zu Gott zu schlagen. Er wollte ein Papst des Friedens, des friedvollen Miteinanderumgehens, ein Papst für die Menschen sein – so lassen es zumindest seine Gebete und Enzykliken der Kriegsjahre spüren.

Durch Benedikts Bemühungen während der Kriegszeit zum einen zwar eine neutrale Haltung zu wahren, zum anderen aber alles zu tun um einen Frieden zu erreichen, geriet die Kurie in den Verdacht jeweils die andere Seite zu begünstigen. Benedikt brachte sich mit seiner konsequenten Haltung kontinuierlich in eine schwierige Lage.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 6, 2015
ISBN:
9783738688078
Format:
Buch

Über den Autor

Laura Anna Lieven, geb. Friedrichs, M.A., geb. 1982 in Essen; 2003-2009 Studium der Neueren und Alten Geschichte sowie Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf; seit 2009 Promotionsverfahren an der Universität Duisburg-Essen zum Thema "Der Weg des Katholizismus in die Moderne"; 2009-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Experimentelle Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Seit 2011 Lehrerin an einer Essener Grundschule für Sprachförderung im Rahmen der Förderleistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) der Bundesregierung. Laura Lieven ist verheiratet und hat zwei Kinder.


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Buchvorschau

Die Friedensinitiativen des Vatikans während des Ersten Weltkriegs - Laura Anna Friedrichs

Bibliographie

I. Einleitung

Benedikt XV. „war ein mutiger und wahrer Prophet des Friedens und bemühte sich mit großer Tapferkeit zuerst darum, das Drama des Krieges zu vermeiden, und später dessen unheilvolle Auswirkungen einzudämmen."¹ Mit diesen ehrenden Worten über seinen Namensvorgänger erklärt Benedikt XVI. bei seiner ersten Generalaudienz am 27. April 2005 seine Namenswahl. Zugleich zeichnen diese Worte 90 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg aber auch treffend ein Bild des Weltkriegs-Papstes Benedikt XV., der unablässig bemüht war den Krieg zu beenden und das Leid der Menschen zu mildern.

Am 21. November 1854 als Giacomo della Chiesa in Genua geboren, stammte der spätere 258. Pontifex aus einem alten genuesischen Adelsgeschlecht. Bereits am 16. Dezember 1907 ernannte ihn der amtierende Papst Pius X. zum Erzbischof von Bologna; am 25. Mai 1914 – nur wenige Wochen vor Kriegsbeginn – folgte die Erhebung ins Kardinalskollegium. Als Pius X. am 20. August 1914 verstarb, trat der erst kurz zuvor ernannte Kardinal dessen Nachfolge an. Der noch nicht 60-Jährige wurde nach einem dreitägigen Konklave am 3. September 1914 neuer Pontifex. Bei nur 57 Wählern brauchte es 10 Wahlgänge bis eine Mehrheit für della Chiesa feststand (38 Ja-, 18 Nein-Stimmen). Schon bevor della Chiesa als Benedikt XV. – wohl in Anlehnung an den großen Papst des 18. Jahrhunderts Benedikt XIV. (1740-1758)², der als „der bedeutendste Papst seines Jahrhunderts und einer der gelehrtesten aller Päpste"³ gilt – den Papstthron bestieg, setzte er sich vehement für die Beendigung des erst wenige Tage zuvor ausgebrochenen Ersten Weltkriegs ein (1. August 1914).

Della Chiesas Wahl war nicht ohne Überraschung: Er war erst seit wenigen Monaten Kardinal und noch relativ jung. Die Vermutung liegt nahe, dass in einer derart angespannten Situation wie sie im August und September 1914 herrschte, eher ein erfahrener Kardinal als Nachfolger Pius X. für wahrscheinlicher gehalten worden wäre. Der neue Papst war dennoch kein unbeschriebenes Blatt: Er galt als erfahrener Diplomat, hatte Jura studiert und 1875 in Rechtswissenschaften promoviert. Fünf Jahre später schloss er die Priesterschule mit einem Doktor in Kirchenrecht ab.

Nachdem der erfahrene Kirchen-Jurist und Diplomat am 3. September 1914 zum Papst gewählt worden war, setzte er sich konsequent für eine Politik des Friedens ein – stets bestrebt weitere Opfer, die dieser „furchtbare[…] über Europa entfesselte[…] Krieg[…]"⁴ forderte zu verhindern. Enzykliken und Friedensgebete sollten die Menschen wachrütteln und die „Staatsoberhäupter der kriegführenden Völker⁵ zum Einlenken bewegen. Die päpstlichen Friedensbemühungen kulminierten schließlich in der Friedensnote vom 1. August 1917. „Unablässig – so heißt es darin – haben sie „die kriegführenden Völker und Regierungen ermahnt „wieder Brüder zu werden⁶. Für Benedikt ist ein „beständiger und „ehrenvoller Friede⁷ unabdingbar; er will für alle Menschen, für alle Völker einen „gerechten und dauerhaften Frieden"⁸ erreichen. Gelingen wird ihm dies nicht, was noch zu zeigen sein wird.

Benedikt XV. war acht Jahre Pontifex Maximus, vier davon im Ersten Weltkrieg. Insbesondere während dieses Krieges war Benedikt bestrebt diesen Titel nicht nur zu tragen, sondern ihn auch zu leben. Die bereits aus der Antike stammende Titulation war für ihn von Tag eins seines Pontifikats an Programm. Er war bemüht eine Brücke zwischen den Menschen, den Völkern zueinander und zu Gott zu schlagen. Er wollte ein Papst des Friedens, des friedvollen Miteinanderumgehens, ein Papst für die Menschen sein – so lassen es zumindest seine Gebete und Enzykliken der Kriegsjahre spüren.

Nach Beendigung des Krieges und Wiederherstellung eines Friedens, der aber nicht der vom Papst postulierte gewesen ist, widmete Benedikt sich anderen Aufgaben. Er beschritt innerkirchlich neue Wege: Es kam zu zahlreichen Erlassen und Änderungen dessen, was sein Vorgänger Pius X. veranlasst hatte.⁹ Darunter die Beilegung der schon unter Benedikts Vorgänger sichtbar gewordenen Unstimmig- und Feindseligkeiten zwischen Traditionalisten und Modernisten in der katholischen Kirche. Pius X. hatte während seines Pontifikats schwerwiegende Fehler auf dem Felde der Diplomatie begangen, die vor allem zu innerkirchlichen Konflikten geführt hatten. Benedikt beendete die Modernistenkämpfe und kehrte kirchen-politisch zu Leo XIII. (1878-1903) zurück.¹⁰ „War Pius X. eine eifernde Reformnatur gewesen, so zeichneten seinen Nachfolger wieder die diplomatische Neigung und Fähigkeit, die vorsichtige und behutsame Handlungsweise, das Streben nach Ausgleich von Gegensätzen aus."¹¹

Über Jahrzehnte verbindlich blieb das neue kanonische Recht, das Benedikt 1917 als „Codex Iuris Canonici"¹² einführte. Es gilt noch heute als maßgebliches klerikales Gesetzbuch, auch wenn es vor einigen Jahren überarbeitet wurde.¹³ Ebenso setzte sich Benedikt für eine Erneuerung und Verbesserung des Missionswesens ein. Als richtungsweisend dafür steht die Enzyklika „Maximum illud" über die Ausbreitung des katholischen Glaubens, erlassen am 30. November 1919.¹⁴ In den Nachkriegsjahren wurden zudem vermehrt diplomatische Beziehungen zu zahlreichen europäischen Regierungen erneuert oder sogar neu ins Leben gerufen. Darunter wurde auch eine Verbesserung in den Beziehungen zur französischen Regierung angestrebt.

Durch Benedikts Bemühungen während der Kriegszeit zum einen zwar eine neutrale Haltung zu wahren, zum anderen aber alles zu tun um einen Frieden zu erreichen, geriet die Kurie in den Verdacht jeweils die andere Seite zu begünstigen.¹⁵ Benedikt brachte sich mit seiner konsequenten Haltung kontinuierlich in eine schwierige Lage.

Am 22. Januar 1922 starb Benedikt XV. in Rom. Er hatte den Krieg erlebt, ihn ertragen und gegen ihn gekämpft – stets nur mit Worten, aber ohne Unterlass. Er hat den Friedensschluss in Versailles erlebt, ohne ihn gestalten zu können. Und er hat die Anfänge der Weimarer Republik erlebt. Die Lösung, der für den Heiligen Stuhl so wichtigen Römischen Frage, erlebte Benedikt hingegen nicht mehr.

„Heute liegen die Schätzungen für das gesamte [20.] Jahrhundert bei 187 Millionen Toten, davon ca. 50 Millionen für den Zweiten Weltkrieg und 20 Millionen¹⁶ für den Ersten. Wer die Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkriegs in Nordfrankreich gesehen hat, ist von dem Meer von Grabkreuzen und -steinen überwältigt. Sich ein Areal mit 20 Millionen oder gar 187 Millionen solcher Kreuze und Steine vor Augen zu führen, übersteigt wohl unsere Vorstellungskraft.¹⁷ Ganz sicher aber hätte es die Vorstellungskraft Benedikts überstiegen, der doch nichts anderes wollte als „Ruhe und Frieden.¹⁸

Im Folgenden soll gezeigt werden, wie sich die päpstlichen Friedensinitiativen während des Ersten Weltkriegs darstellten. Dabei sollen vor allem zwei Fragen geklärt werden: I. Inwiefern bzw. warum ist die päpstliche Friedensinitiative gescheitert?

und II. Hat die päpstliche Friedensinitiative vielleicht trotz des Scheiterns nachhaltig gewirkt? Beginnend mit einem Überblick des Forschungsstands, der Konzeption, Eingrenzungen und Fragestellungen soll im Verlauf der Arbeit ein Eindruck des Vatikans am Wendepunkt zum Ersten Weltkrieg und während des Ersten Weltkriegs gegeben werden. Auch die Behandlung der (noch) nicht gelösten Römischen Frage soll der Klärung und Verdeutlichung der Situation, in der sich die Kurie während der Kriegszeit befand, dienen. Welche Möglichkeiten hatte der Papst, wie nutzte er seine pontifikale Macht? In welcher politischen Lage und moralischen Verpflichtung befand sich der Pontifex und wie konnte er den Menschen helfen? Fragen, die im Hauptteil an Hand von Enzykliken, Mahnrufen, dem Friedensgebet und der Friedensnote deutlich gemacht werden sollen. Des Weiteren soll mit Hilfe der Reaktionen auf die päpstliche Friedensnote skizziert werden, inwiefern diplomatische Verbindungen und persönliche Ansichten eine einfache Beantwortung erschwerten oder sogar unmöglich werden ließen. Wer antwortete dem Heiligen Stuhl? Wer schwieg zu den päpstlichen Bemühungen? Und wer lehnte die Friedensnote kategorisch ab? Neben der Antwort der Vereinigten Staaten sollen auch die Äußerungen der Mittelmächte sowie die Reaktionen der Entente Berücksichtigung finden.

Außer den päpstlichen Friedensbemühungen und den karitativen Maßnahmen Benedikts im und nach dem Ersten Weltkrieg gab es aber auch immer wieder Mitglieder der Krieg führenden Parteien, die versuchten einen Frieden zu erreichen. Etwa gleichzeitig (8. Januar 1918) zu Benedikts Friedensnote brachte der amerikanische Präsident Woodrow Wilson sein „14-Punkte-Programm auf den Weg. Ein Jahr später (18. Januar 1919) wurde die Pariser Friedenskonferenz unter Vorsitz des französischen Ministerpräsidenten Georges Clemenceau eröffnet. Anwesend waren Delegierte der 27 Siegerstaaten, aber kein Vertreter der besiegten Nationen. Im Spiegelsaal von Versailles kamen schließlich am 28. Juni 1919 die Siegermächte und die Bevollmächtigten des besiegten deutschen Reiches zusammen um ihre Unterschrift unter den „Versailler Vertrag zu setzen.¹⁹ Damit bezeichnete sich das Deutsche Reich als verantwortlich den Ersten Weltkrieg verschuldet zu haben.

„Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber aller Verluste und aller Schäden verantwortlich sind, welche die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Angehörigen infolge des ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungenen Krieges erlitten haben."²⁰ Diesen Frieden wollte Benedikt XV. nicht, er postulierte einen gegenseitigen Verzicht aller Reparationen, ebenso eine beiderseitige Herausgabe der okkupierten Gebiete und eine geregelte Rüstungsverminderung. Eine Schuldzuweisung war nicht im Sinne des Papstes. Benedikt erkannte a priori was aus solch einem „Frieden" entstehen könnte.

Im letzten Kapitel vor Fazit und Ausblick in das nächste Jahrhundert soll ein kurzer Blick auf die Nachkriegszeit geworfen werden. Was unternahm der Papst in seiner „zweiten Amtshälfte" und wie wirkte sich das Versailler Diktat auf den Vatikan aus?

Zum Schluss wird ein großer Sprung gemacht. Im Jahr 2005, genauer zu Ostern, traten wieder die Kardinäle in der Sixtinischen Kapelle zum Konklave zusammen. Am 19. April wählten sie wiederum ein neues Kirchenoberhaupt. Wenige Tage zuvor war nach fast 27 jähriger Amtszeit Papst Johannes Paul II. verstorben. Sein Nachfolger, nach 482 Jahren (Hadrian VI., 1522-1523) wieder ein Deutscher (der achte Deutsche), gab sich einen Namen in Anlehnung an berühmte Vorgänger: Benedikt XVI.. Fast ein Jahrhundert nach dem Blutvergießen des Ersten Weltkriegs und der großen Friedensinitiative des Bischofs von Rom sitzt erneut ein Benedikt auf dem Stuhl Petri. Auch er ist bemüht den Frieden in der Welt zu erhalten und in den Menschen zu verankern.

Wenn man konstatiert, dass das römische Papsttum eine weltgeschichtlich bedeutende Institution ist, dann muss man den Wendepunkten seiner Geschichte besondere Aufmerksamkeit widmen.

Mit seinem Niedergang im Zuge des Vergehens der mittelalterlich kosmo-theologischen Weltordnung und scheinbar endgültig nach der durch Revolution und Bürgerlichkeit geprägten neuen Staatenwelt und Gesellschaftsordnung gründete sich das Papsttum gleichsam neu – als geistliche und sittliche Macht – in Rückbesinnung auf seine ursprüngliche spirituelle Grundidee.

Eine entscheidende „Schnittstelle" zwischen dem Untergang seiner einstigen imperialen Macht und seiner heutigen Rolle als moralischer Instanz mit Weltgeltung liegt meiner Auffassung nach historisch genau dort, wo sich seine politische Machtlosigkeit am deutlichsten zeigte: Im vergeblichen aber beharrlichen Bemühen um die Herstellung des Friedens im Ersten Weltkrieg. Benedikt XV. hat sich unablässig verausgabt und er hat unablässig gelitten.

Dass theologisch im Scheitern die Erlösung liegen kann, zeigt die grandiose Idee und Geschichte der Christenheit.

Einem ihrer entscheidenden Wendepunkte auf die Spur zu kommen, kennzeichnet die Relevanz der Thematik dieser Arbeit.


¹ Benedikt XVI. bei seiner Generalaudienz am Mittwoch den 27. April 2005, auf: http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/audiences/2005/documents/hf_ben-xvi_aud_20050427_ge.html S. 1, am 27.02.2008.

² Vgl. Gerhard Besier: Vor der Versöhnungsoffensive. Über den Friedenspapst Giacomo della Chiesa und andere Benedikte unter den Päpsten, in: Die Welt, 22. April 2005, Nr. 93, S. 28, siehe Welt online http://www.welt.de/print-welt/article666544/Vor_der_Versoehnungsoffensive.html, S. 2, am 28.02.2008.

³ Georg Schwaiger: Benedikt XIV., in: Lexikon der Päpste und des Papsttums, Lexikon für Theologie und Kirche kompakt, hrsg. v. Bruno Steimer, 3. Auflage, Freiburg im Breisgau 2001, S. 31-33, hier S. 32.

⁴ Papst Benedikt XV. in seiner Friedensnote vom 1. August 1917, in der: Norddeutschen Allgemeinen Zeitung vom 18. August 1917, 56. Jahrgang, Nr. 227, S. 1.

⁵ Ebda.

⁶ Ebda.

⁷ Ebda.

⁸ Ebda.

⁹ Vgl. Roberto Monge: Das Grosse Buch der Päpste. Von Petrus bis Benedikt XVI., übersetzt von: Christiane Landgrebe, München 2007, S. 524.

¹⁰ Vgl. u.a. Josef Schmidlin: Papstgeschichte der Neuesten Zeit: Papsttum und Päpste im 20. Jahrhundert. Pius X. und Benedikt XV. (1903-1922), Breisach 1935/6, S. 238. Sowie Georg Schwaiger: Benedikt XV., in: Gestalten der Kirchengeschichte, Band 12: Das Papsttum II: Vom Großen Abendländischen Schisma bis zur Gegenwart, hrsg. v. Martin Greschat, Stuttgart 1985, S. 241-256, hier S. 242.

¹¹ Georg Schwaiger: Benedikt XV., in: Greschat: Das Papsttum II, S. 242.

¹² Siehe Ulrich Stutz: Der Geist des Codex iuris canonici. Eine Einführung in das auf Geheiss Papst Pius X. verfasste und von Papst Benedikt XV. erlassene Gesetzbuch der katholischen Kirche, Stuttgart 1918.

¹³ Der Codex Iuris Canonici ist in lateinischer Sprache geschrieben und besteht aus 1752 Einzelgesetzen, die in 7 Büchern zusammengefasst sind. „Das CIC ist das einzig gültige und allgemeine Gesetz der römisch-katholischen Kirche.", Monge, S. 524. Am 25. Januar 1983 gab Papst Johannes Paul II. die Überarbeitung des kanonischen Gesetzbuches bekannt. Vgl. Monge, S. 524.

¹⁴ Siehe Benedictus : Litterae encyclicae , Rundschreiben Unseres Heiligsten Vaters Benedikt XV. durch göttliche Vorsehung Papst, in 8 Bänden, Freiburg im Breisgau 1923: [2] „Maximum illud" – Epistola apostolica de fide catholica per orbem terrarum propaganda (Apostolisches Rundschreiben über die Ausbreitung des katholischen Glaubens auf dem Erdkreis), erlassen am 30. November 1919, Freiburg im Breisgau 1920, S. 4-39.

¹⁵ Vgl. Annette Becker: Die Trauer des Papstes, in: Versailles 1919. Ziele – Wirkung – Wahrnehmung, hrsg. v. Gerd Krumeich, Essen 2001, S. 288. Und Michael Jürgs: Der kleine Frieden im Großen Krieg. Westfront 1914: Als Deutsche, Franzosen und Briten gemeinsam Weihnachten feierten, München 2005, S. 295-296.

¹⁶ Rüdiger Overmans gibt in seinem Artikel „Kriegsverluste" in der Enzyklopädie Erster Weltkrieg, hrsg. v. Gerhard

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